LEVERKUSEN, GERMANY - APRIL 06: 
(EDITORS NOTE: Image has been digitally enhanced.) Kai Havertz of Leverkusen celebrates his team's second goal during the Bundesliga match between Bayer 04 Leverkusen and RB Leipzig at BayArena on April 6, 2019 in Leverkusen, Germany. (Photo by Lukas Schulze/Bundesliga/DFL via Getty Images )

Völler über Havertz: “Er entscheidet mit, wann und wohin er geht”

via Sky Sport Austria

Bundesliga-Shootingstar Kai Havertz spielte sich vergangene Saison ins Rampenlicht. Mit 17 Toren war der 20-jährige Offensivspieler der beste Torschütze in den Reihen der Leverkusener. Nun äußert sich Leverkusen-Sport-Geschäftsführer Rudi Völler über einen möglichen Wechsel des Nationalspielers.

Rudi Völler (59) hat Bayer Leverkusens begehrten Fußball-Nationalspieler Kai Havertz für den Fall eines vorzeitigen Wechsels ein Mitspracherecht eingeräumt. “Jetzt ist er hier und wird wieder eine starke Saison spielen. Wenn er uns irgendwann verlässt, wird er zu dem Klub gehen, für den er spielen will”, sagte Völler der Sport Bild.

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Der Sport-Geschäftsführer des Werksklub würde Offensivspieler Havertz, der ohne Ausstiegsklausel bis 2022 an Bayer gebunden ist, bei einem entsprechenden Angebot im kommenden Jahr keine Steine in den Weg legen. Es sei klar, “dass wir auch in Zukunft mal einen Spieler wie Kai Havertz verlieren werden”. Völler betonte zudem: “Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihm und seiner Familie. Es ist klar besprochen: Kai entscheidet mit, wann und wohin er geht. Alles andere lässt sich klären.”

Völler würde Wechsel ins Ausland bevorzugen

Völler hofft offenbar, dass der 20-jährige Havertz, dessen Marktwert auf rund 100 Millionen Euro taxiert wird, nach einem Abschied von Leverkusen im europäischen Ausland und nicht bei einen Bundesliga-Konkurrenten unterschreibt. “Ich will es mal so sagen: Ich freue mich immer, wenn ich einen Künstler wie Kai Havertz spielen sehe. Am liebsten bei uns. Wenn das eines Tages nicht mehr der Fall sein sollte, gibt es ja noch Sky. Dort kann man alle europäischen Topligen verfolgen.”

(SID)

Bild: Getty