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Red Bulls schießen sich gegen Linz für CHL-Rückspiel warm

via Sky Sport Austria

Der EHC LIWEST Black Wings Linz hoffte vergeblich auf einen Trainereffekt und rutschte mit der 1:6 Niederlage beim EC Red Bull Salzburg aus den Top 6. Die Hausherren präsentierten sich hingegen bestens gerüstet für das CHL-Halbfinal-Rückspiel am Mittwoch gegen den EHC Red Bull München.

Nach nur wenigen Sekunden hatte Umicevic die erste Chance für die Gäste. Es war gleichzeitig der Startschuss für ein fulminantes Drittel. Von Beginn setzten beide Teams auf schnelles Offensivspiel, nach einem Vorstoß der Linzer, schalteten die Red Bulls blitzschnell um und Raphael Herburger traf mit viel Schwung aus der Distanz zum 1:0. Nach einer tollen Gelegenheit durch Regner, vergab DaSilva im direkten Gegenzug. Danach entluden sich die Emotionen, innerhalb von einer Minute lieferten sich Hochkofler und Kearns bzw. Stajnoch und Kristler sehenswerte Fights. Diese brachten die Black Wings aus dem Konzept und die Hausherren stellten mit einem Doppelschlag binnen 19 Sekunden auf 3:0. Zuerst traf Chris Van de Velde im Rebound, danach Thomas Raffl aus extrem spitzem Winkel. Die oberösterreichischen Gäste nahmen daraufhin ein Timeout und Goalie Kickert kam für den glücklosen Ouzas ins Spiel. Das Timeout zeigte Wirkung, die Black Wings wurden wieder stärker und kamen durch Lebler zu zwei sehr guten Chancen.

Mit der komfortablen Führung hatten die Red Bulls das Spiel über weite Strecken gut im Griff, doch die Gäste kamen immer wieder gefährlich vor das Salzburger Tor. Unmittelbar nach der Pause vergab Woger, wenig später zeigte Michalek einen super Reflex gegen DaSilva. Dazwischen musste Kickert gegen Kapitän Trattnig gleich doppelt retten. Nachdem in Minute 32 Cijan und Raffl mit guten Einschussmöglichkeiten scheiterten, sah es nach einem torlosen Drittel aus. Doch kurz vor der Pause versetzten die Red Bulls den Black Wings mit einem weiteren Doppelschlag endgültig den Todesstoß. Beim 4:0, dem ersten Liga-Treffer von Verteidiger Daniel Jakubitzka, hatten die Linzer Pech, da Kapstad den Schuss abfälschte. 85 Sekunden später schloss Herburger eine sehenswerte Kombination mit Harris zum 5:0 ab.

Die Szene in der 42. Minute war bezeichnend für das Linzer Spiel: Lebler und Locke verfehlten nacheinander das leere Bullen-Tor. Die Gastgeber machten es besser und stellten im Powerplay durch einen Onetimer von Mario Huber auf 6:0. Die Black Wings erwischten in allen Belangen einen rabenschwarzen Tag. In der Defensive zu fehleranfällig, im Aufbau unsicher und im Abschluss glücklos. Doch vier Minuten vor dem Ende kam das Glück kurz zurück und bescherte den Gästen einen kuriosen Treffer. Nach einem Schuss von Umicevic fälschte Kearns den Puck mit den Händen vor seinem Gesicht ins Tor ab. Nachdem Harris eine Minute vor dem Ende mit seinem Penalty an Goalie Kickert scheiterte, blieb es beim 6:1 Endstand.

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Beitragsbild: GEPA

Quelle: www.erstebankliga.at