„Kalter Frieden“: Zwischen Mbappe & Neymar knistert es heftig weiter

via Sky Sport Austria

Der französische Star-Fußballer Kylian Mbappe will bei seinem Klub Paris Saint-Germain mehr Freiheit und rangelt zugleich verbal mit seinem Teamkollegen Neymar.

Von einem „kalten Frieden“ zwischen den beiden Stürmern berichtete L’Equipe am Freitag. Auch wenn die beiden Topspieler keinen direkten Konflikt suchten, handele es sich um ein wackeliges Gleichgewicht zwischen den zweien. Auslöser seien Spannungen im Sommer gewesen, als Mbappe einem möglichen Neymar-Verkauf zugestimmt haben soll, während er selber einen neuen Vertrag erhielt.

Der Franzose sei über Freiheiten, die Neymar sich genommen hätte, verwundert gewesen und hätte sich nicht gegen einen Verkauf gestellt, schreibt L’Equipe. „Es gibt Perioden, in denen wir die besten Freunde der Welt sind, und zu anderen Momenten reden wir weniger miteinander“, beschrieb Mbappe das Verhältnis zu dem Brasilianer Anfang des Monats.

Mbappe beklagt fehlende Freiheiten bei PSG

Nicht zu vergessen ist dabei das „Penalty-Gate“ im August, als Mbappe sich nach Zoff mit Neymar als Elfmeterschütze durchsetzte und Trainer Christophe Galtier in der Streitfrage entschied: „Kylian ist die Nummer eins. Dahinter definiere ich grundsätzlich einen zweiten, und das ist natürlich Neymar.“

Dessen ungeachtet beklagte Mbappe fehlende Freiheiten bei PSG. Nach seinem Spiel für die Nationalmannschaft gegen Österreich am 22. September sagte er: „Hier habe ich mehr Freiheit.“ In Paris sei das anders, da habe er diese nicht, da müsse er die Position des Mittelstürmers besetzen. Wie die Zeitung Le Parisien am Freitag berichtete, bestätigte Trainer Galtier die Analyse von Mbappe am Vortag zwar, ohne daraus aber ein Problem zu machen.

Vor dem Start in die Saison habe man über die Aufstellung gesprochen und sei sich einig gewesen, dass man einen vierten Spieler mit einem anderen Profil benötige, um noch erfolgreicher zu sein. Diesen Spieler habe man nicht gefunden, in der Nationalmannschaft habe Mbappe aber mit Olivier Giroud einen solchen Spieler an seiner Seite. „Wir haben eine andere Animation, andere Profile, die aber auch sehr interessant sind“, sagte Galtier.

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(sport.sky.de)/Bild: Imago