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Morddrohungen gegen Nürnberg-Profis: Zwei Spieler betroffen

via Sky Sport Austria

Im Vorfeld des Spiels zwischen dem 1. FC Nürnberg gegen Hannover 96 kam es zu Morddrohungen gegen zwei Nürnberg-Profis – der Verein stellte Strafanzeige gegen unbekannt.

Der 1. FC Nürnberg machte nach der Niederlage gegen Hannover 96 auf der Homepage eine geschmacklose Aktion öffentlich, die sich gegen Spieler des Vereins richtet. Unbekannte haben mit diversen Aufklebern, unter anderem am Service-Center am Stadion, die Club-Spieler massiv bedroht.

Morddrohungen überschatten Spiel

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Verein stellt Strafanzeige

Namentlich auf den Aufklebern wurden Kapitän Hanno Behrens und Lukas Mühl erwähnt. Behrens lief trotz der Drohungen gegen seine Person auf und spielte die 90 Minuten durch. Mühl stand verletzungsbedingt dagegen nicht im Kader.

Der Verein stellte umgehend Strafanzeige. Die Polizei hat schon Beweise sichergestellt und Ermittlungen aufgenommen. Sportvorstand Robert Palikuca äußerte sich zum Vorfall: “Wir verurteilen diese widerliche und geschmacklose Aktion aufs Schärfste und werden alles dafür tun die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen.”

Spielernamen wurden rasch bekannt

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“Geplante Aktion” gegen Club-Spieler

Was genau auf den zahlreichen Aufklebern in DIN A-4-Format stand, wurde vom Verein nicht mitgeteilt. Nürnbergs Trainer Jens Keller war auf der Pressekonferenz nach der Partie schockiert und fassungslos: “Es ist schon Wahnsinn, in welcher Welt wir leben… es ist bedauerlich, dass wir mittlerweile soweit gekommen sind.”

Am Sky Mikrofon fügte der 49-Jährige hinzu: “Das war keine Aktion aus der Lamäng heraus, sondern eine geplante Aktion. Eine solche Aktion muss man ernst nehmen – die Drohung war heftigst.”

Keller sprach vor der Partie mit den Spielern, die “seien bereit gewesen, zu spielen.” Der Trainer stellt klar, “die Fans sollen mitleiden, aber es gibt gewisse Grenzen und die wurden deutlich überschritten.”

Keller: “Wahnsinn, in welcher Welt wir leben”

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Keller bestätigt Schutz für Spieler

Nach den Informationen von Sky Reporter Hartmut von Kameke handelte es sich um Morddrohungen. Trainer Jens Keller bestätigte im Interview mit von Kameke, dass die Spieler nun geschützt werden.