NFL bestraft Raiders wegen Corona-Verstößen

Die National Football League (NFL) hat die Las Vegas Raiders und Trainer Jon Gruden wegen wiederholten Verstößen gegen die geltenden Covid-19-Regeln der Liga bestraft. Laut Medienberichten wurden die Raiders mit einer Geldstrafe von 500.000 Dollar (rund 422.000 Euro) belegt, Gruden allein noch einmal mit 150.000 Dollar (rund 127.000 Euro). Zudem verlieren die Raiders als erstes NFL-Team einen Draft-Pick.

Die vor der Saison von Oakland nach Las Vegas umgezogenen Raiders mussten bereits einmal 250.000 Dollar und Gruden 100.000 Dollar Strafe zahlen, weil der Cheftrainer während einer Partie zu Beginn der Saison nicht wie vorgeschrieben einen Mund-Nasen-Schutz getragen hatte. Auch mehrere Spieler wurden schon bestraft, etwa weil sie sich bei öffentlichen Veranstaltungen nicht an die Maskenpflicht gehalten hatten. Zudem hatte der positiv auf Corona getestete Right Tackle Trent Brown sein Gerät zur Nachverfolgung auf dem Teamgelände nicht getragen, weshalb zahlreiche weitere Spieler in Quarantäne mussten.

Sportlich sind die Raiders mit vier Siegen in den ersten sieben Saisonspielen gestartet. Sie stehen auf Platz zwei ihrer Division hinter Titelverteidiger Kansas City Chiefs.

Im einzigen Donnerstag-Spiel setzten sich die Green Bay Packers bei den ersatzgeschwächten San Francisco 49ers klar mit 34:17 durch. Star-Quarterback Aaron Rodgers warf vier Touchdown-Pässe, 25 seiner 31 Würfe fanden einen Mitspieler für in Summe 305 Yards Raumgewinn. Den 49ers fehlten neben zahlreichen verletzten Spielern, darunter Quarterback Jimmy Garoppolo, Tight End George Kittle und Running Back Raheem Mostert, auch noch mehrere Profis wegen eines Corona-Falls im Team.

(APA/dpa)

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