Protest gegen Rassismus: NFL-Teams sagen Trainings ab

Mehrere NFL-Teams haben ihre am Donnerstag angesetzten Trainings abgesagt. Hintergrund sind die wieder intensiver gewordenen Proteste gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit in den USA. Die Indianapolis Colts und die New York Jets teilten mit, sie wollten die Zeit dazu nutzen, nach den Schüssen auf Jacob Blake auf die sozialen Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Auch die Chicago Bears, die Detroit Lions, die New York Giants und das Washington Football Team gaben Terminänderungen bekannt. Mitunter wurden Medienvertreter von den Teams vom jeweiligen Trainingsgelände verwiesen.

Dem Afroamerikaner Blake war am vergangenen Sonntag im nicht einmal eine Autostunde von Milwaukee entfernten Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin sieben Mal in den Rücken geschossen worden. Der Vorfall wurde auf einem Video festgehalten. Darauf ist zu sehen, wie Blake zu seinem Auto geht, gefolgt von zwei weißen Polizisten mit gezogenen Pistolen. Eine der Waffen ist auf seinen Rücken gerichtet. Als Blake die Fahrertür öffnet und sich ins Auto beugt, fallen die sieben Schüsse. Blake wurde dadurch schwer verletzt.

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(APA)

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