Austria Wien trennt sich von Trainer Helm
Austria Wien hat nach dem schwachen Saisonstart die Reißleine gezogen und sich von Trainer Stephan Helm getrennt. Auch Co-Trainer Christian Wegleitner wurde freigestellt, wie die Austria am späten Samstagabend offiziell mitteilte.
Unter Helm legte die Austria mit nur sieben Punkten und zugleich sieben Niederlagen aus den ersten zehn Saisonspielen den schlechtesten Saisonstart seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995 hin. Die jüngste 1:2-Niederlage am Freitagabend in Altach bedeute nun das Aus von Helm bei den Veilchen.
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Austria-Sportchef Tomas Zorn sagt zur Entscheidung: „Ich möchte mich im Namen des gesamten Klubs bei Stephan und Wegi für ihre Arbeit für Austria Wien bedanken. Für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir alles Gute.“
Young Violets-Coach Maximilian Uhlig übernimmt bis auf Weiteres das Traineramt. Der 33-Jährige wird bei einem Pressetermin am Montag (13.00 Uhr) der Öffentlichkeit vorgestellt.
ℹ️ @MaximilianUhlig übernimmt Traineramt bis Jahresende
Der 33-jährige Coach der Young Violets wird am Dienstag beim Cup-Heimspiel gegen Hartberg erstmals an der Seitenlinie stehen.
#ViolaTV überträgt die PK mit Tomas Zorn und Max Uhlig am Montag um 13:00 Uhr live.
#faklive https://t.co/Hif90KfBel— FK Austria Wien (@FKAustriaWien) October 24, 2026
Austria als Vorletzter ins Wiener Derby
Für die Austria geht es nun Schlag auf Schlag mit zwei Heimspielen weiter: Am Dienstag steht das Cup-Achtelfinale gegen Hartberg auf dem Programm, ehe man am Sonntag als Tabellenvorletzter den formstarken Spitzenreiter Rapid im Wiener Derby empfängt.
Von Seiten der Hütteldorfer gab es am Samstagabend auch eine Reaktion zum Trainerwechsel beim Stadtrivalen. Angesprochen auf die Helm-Entlassung sagte Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup auf der PK nach dem 5:1-Sieg gegen Lustenau: „Meine Gedanken sind bei Herr Helm, weil er ein guter Kerl ist. Manchmal ist es am einfachsten, dem Trainer die Schuld zu geben. Es ist schwerer denjenigen die Schuld zu geben, die die größeren Entscheidungen treffen. Aber ich wünsche ihm für die Zukunft nur das Beste.“
Der nunmehr 43-jährige Burgenländer Helm war im Juli 2024 als interne Lösung dem Deutschen Michael Wimmer gefolgt und hatte die Mannschaft in der Liga zu einem dritten und einem vierten Platz und damit auch in den Europacup geführt. Dort war aber jeweils in schon der 3. Qualifikationsrunde der Conference League Endstation. In 94 Pflichtspielen erreichte der gebürtige Wiener einen Punkteschnitt von 1,63.
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