Baumgartner-Doppelpack bei Leipzig-Sieg – Grüll trifft für Werder
RB Leipzig bleibt im Spitzenrennen der deutschen Fußball-Bundesliga durch einen Arbeitssieg auf Kurs. Gegen den Aufsteiger Hamburger SV gewann die Mannschaft von Trainer Ole Werner ein enges Duell mit 2:1 (1:0) und schob sich zumindest vorübergehend auf Rang zwei. RB ist somit seit der deftigen Auftaktpleite gegen Bayern München (0:6) in sechs Spielen ungeschlagen.
Zudem hält RB weiterhin die Serie, noch nie in seiner Bundesliga-Geschichte gegen einen Aufsteiger verloren zu haben. Der HSV musste nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen Mainz einen kleinen Dämpfer hinnehmen, steht aber weiterhin im gesicherten Mittelfeld.
HIGHLIGHTS | RB Leipzig – HSV | 7. Spieltag
ÖFB-Doppelpacker Christoph Baumgartner (45. und 50.) erzielte beide Treffer für Leipzig. Damit schraubte der ÖFB-Internationale seine Saison-Ausbeute auf vier Treffer. In der 78. Minute wurde er für seinen wieder fitten Landsmann Xaver Schlager ausgetauscht. Albert Lokonga (48.) glich zwischenzeitlich für die Gäste aus, dank eines von Nicolas Seiwald abgefälschten Schusses.
Werder verpasst Sieg trotz Grüll-Treffers
Mutiger, gefährlicher und mit ganz viel Moral – am Ende aber kaum belohnt: Der 1. FC Heidenheim ist trotz einer klaren Steigerung auch im Heimspiel gegen Werder Bremen nicht über ein 2:2 (0:0) hinausgekommen und steckt damit weiter im Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga fest.
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Marco Grüll (50.) und Jens Stage (69.) trafen für die Gäste, Stefan Schimmer (67.) und Jonas Föhrenbach (83.) glichen jeweils aus. Werder bleibt in seiner ebenfalls bislang komplizierten Saison damit immerhin zum zweiten Mal in Folge ungeschlagen, das Team von Trainer Horst Steffen steht mit 8 Punkten im Tabellen-Mittelfeld. Frank Schmidts Heidenheimer (4) dagegen sind Vorletzter, einen Zähler vor Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.
Das 1:0 der Grün-Weißen in der 50. Minute war eine österreichische Co-Produktion: Romano Schmid setzte Grüll ein, der Ex-Rapidler schloss im Strafraum ab. Für den Salzburger war es der erste Treffer in dieser Saison. Nach dem Heidenheimer Ausgleich trat Schmid neuerlich als Assistgeber in Erscheinung und bediente Jens Stage, der zum 2:1 einnetzte. Mathias Honsak kam bei Heidenheim in der 79. Minute aufs Spielfeld.
Sieben-Tore-Spektakel mit besserem Ende für Leverkusen
Kasper Hjulmand bleibt als Trainer von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen weiter ohne Niederlage. Die Werkself gewann auch beim kriselnden FSV Mainz 05 von Hjulmands dänischem Trainerkollegen Bo Henriksen mit 4:3 (3:1) und kletterte in der Tabelle weiter. In der Liga war es der vierte Sieg im fünften Spiel unter dem neuen Coach.
Gegen zu fehleranfällige Mainzer halfen Doppeltorschütze Álex Grimaldo (11., Foulelfmeter, 45.+3), Christian Kofane (24.) und Martin Terrier (87.) ihrem Team dabei, so richtig in der Saison anzukommen. Die Anschlusstreffer durch Jae-sung Lee (34.), Nadiem Amiri (71., Foulelfmeter) und Armindo Sieb (90.) genügten den Mainzern nicht, um gegen den deutschen Meister von 2024 zumindest einen Punkt zu holen. Henriksens Mannschaft kommt weiter nicht in Tritt und steckt mitten um Abstiegskampf.
Stuttgart verschärft Wolfsburg-Krise mit klarem Erfolg
Der VfB Stuttgart hat zum Auftakt intensiver Englischer Wochen seinen Erfolgslauf in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Beim kriselnden VfL Wolfsburg gewann der DFB-Pokalsieger am 7. Spieltag mit 3:0 (1:0) und feierte den vierten Sieg nacheinander. Stuttgart setzte sich dank der Treffer des Ex-Wolfsburgers Tiago Tomás (35.) sowie der deutsche Nationalspieler Maximilian Mittelstädt (55.) und Angelo Stiller (80.) vorerst in der Spitzengruppe fest.
Bei Wolfsburg klaffen Anspruch und Wirklichkeit derweil weit auseinander, der Negativlauf nimmt bedenkliche Ausmaße an. Das mit Europapokal-Ambitionen in die Saison gestartete Team von Trainer Paul Simonis ist seit sechs Spielen sieglos und steckt nach der vierten Niederlage nacheinander im Tabellenkeller fest.
Traumtor rettet Punkt für Köln
Said El Mala hat mit seinem nächsten Geniestreich Sandro Wagner ein weiteres Erfolgserlebnis vereitelt. Dank eines Traumtores seines Shootingstars (76.) rettete Aufsteiger 1. FC Köln beim 1:1 (0:0) einen Punkt gegen Wagners FC Augsburg.
Fabian Rieder (54.) hatte die Gäste vor 50.000 Zuschauern per Foulelfmeter in Führung gebracht, ehe Joker El Mala das ausverkaufte Müngersdorfer Stadion mit seinem dritten Saisontor zum Beben brachte. Die Kölner von Trainer Lukas Kwasniok finden sich nach sieben Spieltagen mit elf Punkten unter den Top-Teams der Liga wieder, Augsburg blieb nach dem schwachen Saisonstart immerhin im zweiten Spiel in Serie ohne Niederlage.
(SID/Red/APA).
Beitragsbild: Imago.
