Dragovic hadert mit Pleite: „Eigentlich ist alles gegen uns gelaufen“
Für die Wiener Austria lief am zweiten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga gegen den LASK wenig nach Wunsch. Beim 0:2 wurden den Veilchen zwei Treffer aberkannt, zudem sah Aleksandar Dragovic nach einem Handspiel vor dem eigenen Tor Rot und verursachte damit einen Elfmeter.
Nach der Partie ärgerte sich Dragovic im Sky-Interview vor allem über den VAR: „Wir haben Woche für Woche immer Diskussionen über den VAR. Ich bin schon müde, irgendetwas darüber zu sagen. Das Einzige, was ich dazu zu sagen habe, ist, dass Österreich sich mal was überlegen sollte. Man kann es nicht einmal sagen, ob es Abseits ist oder nicht. Wenn der Schiedsrichter oder der VAR da fünf Minuten checken muss, ob es Abseits ist oder nicht, sagt es schon alles aus. Heute hat sicher nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern die glücklichere.“
Die Rote Karte von Aleksandar Dragovic im VIDEO:
Gleichzeitig sah der Abwehrchef der Veilchen auch bei seiner Mannschaft Verbesserungspotenzial: „Wir haben wieder drei, vier Konterchancen fahrlässig nicht gut ausgespielt. Da wäre sicherlich viel mehr drinnen gewesen. Wir haben nicht viel zugelassen, umso bitterer ist es, dass wir wieder aus einem Standard das Tor bekommen. Bei den entscheidenden Details ist uns LASK voraus, aber es bringt jetzt nichts zu jammern. Das Spielglück war heute wirklich nicht auf unserer Seite. Eigentlich ist alles gegen uns gelaufen, was gegen uns laufen kann. Wir müssen im Training noch einen Schritt mehr machen, um das Glück wieder zu erzwingen, dass es wieder auf unsere Seite kommt.“
Seine Rote Karte nahm Dragovic hingegen ohne Diskussion hin: „Kann man geben. Ich habe auch nicht mal reklamiert.“
