Drei Talente, drei Wege: Die Zukunft der Austria-U17-WM-Helden

Österreichs Finaleinzug bei der U-17-Weltmeisterschaft hat international Aufmerksamkeit erzeugt. Drei Spieler aus dem Nachwuchs von Austria Wien rückten dabei in den Fokus. Wenige Wochen nach dem Turnier zeichnen sich bei einzelnen Talenten erste Weichenstellungen ab – mit sehr unterschiedlichen Perspektiven.

Ndukwe vor Wechsel zum FC Liverpool

Am weitesten fortgeschritten sind die Entwicklungen rund um Ifeanyi Ndukwe. Der Transfer zum englischen Topklub FC Liverpool im Wesentlichen abgeschlossen (Sky hat berichtet). Lediglich letzte formale Schritte mit dem englischen Verband stehen noch aus. Der Premier-League-Klub hatte den Defensivspieler bereits während des Turniers intensiv beobachtet.

Ndukwe gehörte bei der U-17-WM zu den konstantesten Akteuren im österreichischen Team. Seine physische Präsenz und Zweikampfstärke machten den Innenverteidiger auch für internationale Scouts interessant. Beim sensationellen 4:0-Erfolg gegen England im Achtelfinale konnte sich Ndukwe außerdem in die Torschützenliste eintragen.

Markovic mit klarer Austria-Tendenz

Eine andere Entwicklung zeichnet sich bei Vasilije Markovic ab. Der zentrale Mittelfeldspieler ist Teil des Kaders im aktuellen Trainingslager des FK Austria Wien und sammelt dort erste Eindrücke im erweiterten Profiumfeld. Nach Sky-Informationen deutet derzeit vieles auf eine langfristige Vertragslösung bei der Austria hin.

Markovic war einer der auffälligsten Akteure der U-17-WM: Als Mittelfeldmotor trug er maßgeblich zur Offensivleistung bei und kam auf zwei Torbeteiligungen. Internationale Anerkennung erhielt er zuletzt auch von Arsène Wenger, der das Talent mit den Worten lobte: „Ich liebe die Nummer 10 von Österreich.“

Deshishku nicht im Trainingslager – Zukunft offen

Konträr ist die Situation bei Hasan Deshishku. Der Flügelspieler fehlt im Kader des aktuellen Trainingslagers, was Fragen nach seiner Zukunft aufwirft. Ein Abgang scheint möglich zu sein, obwohl die Austria Deshishku gerne halten würde. In der Vergangenheit gab es schon loses Interesse anderer Vereine.

Deshishku zeigte bei der U17-WM mit vier Treffern auf.

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Fotos: GEPA