Ex-Mattersburg- und Ex-Real-Stürmer als Angriffsduo: Das erwartet den LASK in Athen
Wenn der LASK heute erstmals in der Champions League (ab 18 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria 2 – streame mit Sky X!) im Einsatz ist, bekommt es die Kühbauer-Truppe unter anderem mit einem Sturm-Duo zu tun, dessen Karrierewege bisher völlig unterschiedlich verliefen.
Der griechische Meister schoss am Wochenende Aris Thessaloniki in der heimischen Super League mit 5:0 aus dem Stadion und tankte dadurch viel Selbstvertrauen vor dem Duell mit dem LASK. Mit einem Marktwert von 86,2 Millionen Euro hat der Kader von AEK viel Qualität zu bieten.
Serbischer Top-Star und ehemaliger Lafnitz- und Mattersburg-Akteur im Angriff
Star der Mannschaft von Trainer Marko Nikolic ist zweifellos der ehemalige Stürmer von Eintracht Frankfurt und Real Madrid, Luka Jovic.
Der Serbe geht in seine zweite Saison mit den Athenern und netzte bisher in 49 Partien 25-mal. Neben ihm stürmt ein ehemaliger Akteur der ADMIRAL Bundesliga. Barnabas Varga war von 2016 bis 2018 für den SV Mattersburg aktiv und wechselte danach für zwei Saisonen zum damaligen Zweitligisten SV Lafnitz. Insgesamt kam der Ungar auf zwei Bundesligatreffer für die Burgenländer.
In der Saison 2022/23 wurde der 31-Jährige im Dress von Paksi SE mit 26 Treffern Torschützenkönig in Ungarns erster Liga. Anschließend wechselte Varga nach Budapest zu Ferencvaros. Mit den Hauptstädtern feierte er zwei Meistertitel in Folge und sicherte sich in der Spielzeit 2023/24 mit einer Bestmarke von 20 Toren in 24 Spielen wieder die Torjäger-Krone.

Auch auf der Torwart-Position haben die Griechen mit Thomas Strakosha einen erfahrenen Mann zwischen den Pfosten. Der Albaner absolvierte für Lazio Rom 164 Spiele und kam vor zwei Jahren von Brentford in die griechische Hauptstadt.
Ebenfalls in Österreichs höchster Spielklasse war Charampolos Lykogiannis aktiv. Der griechische Innenverteidiger bestritt zwischen 2015 und 2018 71 Spiele für Sturm Graz, eher nach Bologna übersiedelte. Seit dieser Saison spielt Lykogiannis für AEK, kam aber in der Liga noch nicht zum Einsatz.
Erfolgreiche Geschichte
In der ALLWYN Arena nördlich des Stadtzentrums erwartet die Linzer also ein Gegner mit viel Qualität. 2024 wurde hier das Conference-League-Finale ausgetragen, als sich Stadtrivale Olympiakos den Titel im Finale gegen Fiorentina sicherte.

Gegründet wurde der Verein 1924 von Flüchtlingen aus Konstantinopel, dem heutigen Istanbul. AEK steht für Athlitikí Énosis Konstantinoupoleos – zu Deutsch Sportvereinigung Konstantinopel. Bevor 2022 die moderne Arena erbaut wurde, trug man die Heimspiele im Olympiastadion Athen aus.
Neben den anderen Athenern Olympiakos und Panathinaikos zählt der Klub zu den traditionsreichsten sowie mit 14 Meistertiteln und 16 Pokalsiegen auch zu den erfolgreichsten Klubs in Griechenland.
