FC Bayern souverän im Pokal-Achtelfinale

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Inspiriert vom Ballon d’Or für Harry Kane hat der FC Bayern standesgemäß das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht.

Obwohl der frisch gekürte Weltfußballer nur auf der Bank saß, gelang dem Titelverteidiger auch durch einen Doppelpack von Michael Olise ein weitgehend souveränes 6:1 (2:1) gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg – mit einigen Schlampigkeiten und dem zwischenzeitlichen Ausgleich der mutigen Gäste als Schönheitsfleck.

Olise brachte die Münchner früh in Führung (10.), nach dem plötzlichen Ausgleich durch ein Traumtor von Mateusz Zukowski (15.) beruhigte Ismael Saibari, der für Kane die Position der zentralen Sturmspitze eingenommen hatte, umgehend die Münchner Gemüter (21.). Danach fehlte bisweilen die Zielstrebigkeit – ehe erneut Olise mit einem frechen „Panenka“ (50., Foulelfmeter) die Weichen auf Sieg stellte. Der eingewechselte Alphonso Davies (70.), Nathaniel Brown (73.) und Santos Daiber (90.+3) hübschten den Sieg weiter auf.

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Tapsoba leitet Comeback ein: Bayer wendet Pokal-Blamage ab

Der Kapitän geht voran: Bayer Leverkusen hat ein blamables Pokal-Aus dank „Torjäger“ Edmond Tapsoba gerade noch abgewendet. Die Werkself drehte einen 0:2-Rückstand gegen den aufmüpfigen 1. FC Nürnberg nach einem Ecken-Doppelpack ihres Kapitäns in ein 5:2 (1:2) und zog zum vierten Mal in Folge ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Der Club von Trainer Miroslav Klose konnte sich für eine starke Leistung nicht belohnen.

Innenverteidiger Tapsoba (41., 49.), Edel-Joker Patrik Schick (70./Foulelfmeter), Jonas Hofmann (78.) und Lucas Vásquez (89.) sorgten für die Wende zugunsten der Werkself, die nach der 0:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim in der Bundesliga in die Erfolgsspur zurückfand – über weite Strecken aber eine dürftige Vorstellung zeigte. Doch Bayer entwickelt sich immer mehr zur Pokal-Mannschaft: Der Double-Gewinner von 2024 hat in den vergangenen drei Jahren immer mindestens das Halbfinale des Wettbewerbs erreicht. Rafael Lubach (14.) und Sigurd Haugen (30.) ließen den Club von der Überraschung träumen, der Tabellenzweite der 2. Bundesliga konnte aber auch das vierte Pflichtspiel in Serie nicht gewinnen.

Pokal-Aus gegen Lautern: Wagner weiter sieglos

Sandro Wagner gerät bei Hannover 96 zunehmend unter Druck. Der neue Trainer schied mit dem ambitionierten Fußball-Zweitligisten in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern aus. Nach vier Spielen an der Seitenlinie der 96er wartet Wagner weiter auf den ersten Sieg.

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