Fehervar löst Playoff-Ticket – Capitals schwer in Bedrängnis
Fehervar hat sich als zweites Team nach dem KAC mit einem 2:1-Heimerfolg über die Vienna Capitals am Freitag die Playoff-Teilnahme in der ICE Eishockeyliga gesichert.
Auch Leader KAC, Linz, VSV, Salzburg und die Pioneers gewannen, die Klagenfurter (7:1 gegen Pustertal) und die „Bullen“ (9:1 gegen Graz) feierten dabei regelrechte Kantersiege. Für die Caps wird es hingegen immer enger im Kampf gegen das frühzeitige Saisonaus.
Die Capitals gingen bei Fehervar durch Zane Franklin (14.) im ersten Drittel in Führung und boten den Ungarn lange ein offenes Duell. Daniel Leavens (36.) und Janos Hari (42.) drehten die Partie aber und spielten den Sieg schließlich recht sicher nach Hause. Auf Rang zehn fehlen den Caps damit bereits 12 Punkte, weil die dort liegenden Pioneers Vorarlberg zuhause einen 6:2-Erfolg über Asiago feierten und um weitere drei Punkte davonzogen.
Capitals müssen zittern – Salzburg schießt Graz ab
Tabellenführer KAC trat im ersten Spiel nach gelöstem Playoff-Ticket im Pustertal fulminant auf, der Kanadier Nicholas Petersen glänzte beim 7:1 mit einem Triple. Durch den Erfolg hielten die Rotjacken den Vorsprung auf Fehervar mit fünf Punkten konstant und sicherten sich das Heimrecht im Viertelfinale. Sie sind nicht mehr aus den Top 4 zu verdrängen.
Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Top 6 feierten die Black Wings Linz mit dem 4:3 über Bozen, das davor vier Partien in Serie gewonnen hatten. Auch dank eines Dopepacks von Sean Collins halten die Oberösterreicher bei 69 Punkten und verbesserten sich auf Platz fünf nur noch zwei Zähler hinter den auf Rang vier liegenden Südtirolern. Knapp dahinter folgen der VSV, der zuhause beim 3:2 über Olimpija Ljubljana in die Overtime musste, und Innsbruck (je 68).
Für den zuletzt etwas stotternden Salzburger Motor kam Schlusslicht Graz gerade recht. Drake Rymsha traf doppelt, Dennis Robertson gar dreifach für die Hausherren. Das einzige Grazer Tor von Michael Schiechl zum 1:2-Anschlusstreffer Ende des ersten Drittels hatte keinerlei Auswirkungen auf das Endergebnis. Graz kassierte mit dem 1:9 die höchste Saisonniederlage und wartet bereits sechs Spiele lang auf einen Sieg, für Salzburg war es der zweite Sieg in den jüngsten sechs Matches.
(APA)/Bild: GEPA

