GAK hofft auf Trainereffekt, LASK auf CL-Euphorie

Der GAK setzt in der fünften Fußball-Bundesliga-Runde auf den Trainereffekt. Im ersten Match unter der Führung von Gerald Scheiblehner soll es daheim gegen den WAC Punktezuwachs geben. Ebenfalls am Samstag ist Titelverteidiger LASK im Einsatz. Die Oberösterreicher haben vor dem Heimspiel gegen Altach ihre bisherigen drei Liga-Partien gewonnen und befinden sich nicht zuletzt dank der fixierten Champions-League-Teilnahme in einem emotionalen Hoch.

 

GAK – WAC: Scheiblehner verspricht siegeshungrige Grazer

Nach den jüngsten Tiefschlägen soll beim GAK dank Scheiblehner die Wende gelingen. Der frühere Blau-Weiß-Linz-Coach übernahm von Interimscoach Joachim Standfest und gab sich zuversichtlich. „Ich bin sicher, dass wir eine gute Energie hinbringen werden, dass alle im Stadion das Gefühl haben, die Mannschaft will um jeden Preis gewinnen“, kündigte Scheiblehner an. Allerdings verfüge der WAC über eine „sehr gute Mannschaft“ und mit Thomas Silberberger über einen „super Trainer“.

Der Tiroler gratulierte Scheiblehner zwar zum neuen Job, hätte sich aber wohl einen anderen Zeitpunkt für den Amtsantritt des Oberösterreichers gewünscht. „Der Trainerwechsel macht die Aufgabe nicht einfacher. Sehr wohl wissen wir, was der neue Trainer implementieren will. Darauf sind wir vorbereitet. Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Graz, wohlwissend, dass es extrem schwer wird“, erklärte Silberberger, dessen Club am Donnerstag Ex-Austrianer Dominik Fitz leihweise unter Vertrag nahm.

LASK – Altach: Kühbauer mahnt zur Vorsicht

Im Spiel eins nach dem historischen Champions-League-Einzug hat Meister LASK den SCR Altach zu Gast. Die Rollen scheinen klar verteilt – die Linzer halten bei neun Punkten aus drei Partien, die Vorarlberger bei drei Zählern aus vier Matches – doch LASK-Trainer Dietmar Kühbauer warnte: „Altach ist punktetechnisch vielleicht ein bisschen hinten nach, doch sie haben es in den ersten Spielen richtig gut gemacht und sich nur nicht belohnt. Das ist eine richtig gute spielerische Mannschaft, die zuletzt oft an der Effizienz gescheitert ist“, erklärte der Burgenländer.

Die Freude über die Teilnahme an der Königsklasse sei gewaltig, „aber unser tägliches Brot ist die Bundesliga. Das dürfen wir nicht vergessen“, meinte Kühbauer. Für Altach-Coach Ognjen Zaric handelt es sich beim LASK um „die aktuell beste Mannschaft Österreichs. Es wird eine extrem schwierige Aufgabe, aber wir haben im Cupfinale gezeigt, dass wir gegen sie bestehen können.“ Altach verlor das Endspiel am 1. Mai in Klagenfurt gegen die Linzer erst nach Verlängerung. Damals im Einsatz war auch Yann Massombo, der nach seiner Pardonierung sein Comeback für Altach geben könnte.

 

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