Goretzka-Nachfolger? Darum könnte Xaver Schlager zu Bayern gehen
Die Entscheidung ist gefallen. Xaver Schlager verlässt RB Leipzig im Sommer. Was Sky Sport bereits berichtet hatte, bestätigte sein Verein in der vergangenen Woche. Doch wohin geht der ÖFB-Teamspieler?
Diese Frage stellte Wolff-Christoph Fuss am Mittwochabend während des DFB-Pokalspiels der Leipziger beim FC Bayern München.
„Vielleicht zu den Roten, die da unten auf dem Platz stehen“, antwortete Lothar Matthäus. „Goretzka geht, Schlager spielt eine ähnliche Position, er ist da schon eine Alternative“, erklärte der Sky Sport Experte.
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Schlager ablösefrei zum FC Bayern?
„Max Eberl hat in der letzten Saison zwei Spieler ablösefrei nach München geholt: Tah und Bischof. Schlager ist auch ablösefrei“, führte Matthäus weiter aus.
Der Mittelfeldspieler verlängert seinen Vertrag in Leipzig nicht, kann im Sommer also ablösefrei wechseln.
Ein Spielertyp, den die Bayern so nicht haben
Er könne sich „vorstellen, dass der FC Bayern schon ein Auge auf diesen Spieler geworfen hat, der die Bundesliga kennt, das ist auch immer ein Vorteil. Er spricht die Sprache und kennt die Mentalität.“
Schlager sei „ein Spieler, der im zentralen Mittelfeld mehr gegen den Ball arbeiten kann als vielleicht Kimmich oder Pavlovic“, ergänzte Matthäus. „Klingt nicht unlogisch“, denn Schlager sei „ein Spielertyp, den die Bayern so nicht haben“, meinte Fuss.
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Schlager & Laimer bei Bayern wieder vereint?
„Sie hatten ja Konni Laimer eigentlich auf dieser Position geplant als Konkurrent. Laimer spielt es hinten rechts gut, sehr gut sogar. Warum nicht ein weiterer Österreicher?“
Laimer spielt zusammen mit Schlager im Nationalteam, beide durchliefen die Akademie von Red Bull Salzburg. Zu dieser Zeit wurden sie die „Pressing-Zwillinge“ genannt. Die beiden waren auch Teamkollegen in Leipzig und gewannen 2023 den DFB-Pokal und den Supercup. Mit Salzburg feierte Schlager vier österreichische Meistertitel und drei Cup-Erfolge.
Wolfsburg, Leipzig – und bald München?
2019 wechselte er zum VfL Wolfsburg (81 Pflichtspiele, drei Tore, neun Vorlagen), drei Jahre später folgte der Transfer nach Leipzig. Für RB hat er bisher in 99 Pflichtspielen vier Treffer erzielt und zehn aufgelegt.
In der laufenden Saison stand er seit dem zwölften Spieltag in jedem Liga-Spiel in der RB-Startelf und absolvierte 876 Minuten. Unter allen Bundesliga-Profis mit mindestens 600 Einsatzminuten hat nur Kölns Tom Krauß (6,51) mehr Balleroberungen pro 90 Minuten zu verzeichnen als der Oberösterreicher (6,43).
(Red.)
Bild: Imago
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