Hartberg verpflichtet ehemaligen Bundesliga-Akteur
Der TSV Hartberg und Youba Diarra haben zum dritten Mal zueinander gefunden. Der zentrale Mittelfeldspieler wurde für eine Saison vom FC Cadiz ausgeliehen, wie der Fußball-Bundesligist aus der Oststeiermark am Freitag bekannt gab. Der 26-jährige Malier spielte bereits davor zweimal (2018, 2022) als Leihkraft von Red Bull Salzburg bei den Hartbergern. Außerdem verpflichteten die Blauweißen den Slowenen Benjamin Markus bis Sommer 2026.
Diarra ging 2023 von Salzburg zu Cadiz, beim spanischen Erstligisten konnte er sich aber nicht durchsetzen. Nun kehrt er an eine alte Wirkungsstätte zurück. Trainer Markus Schopp sprach von einer „großen Bereicherung“, die der Malier für sein Team sein werde. Im Mittelfeld könnte er Ousmane Diakite ersetzen, der nach Ablauf seines Vertrags bei Hartberg zu West Bromwich in die zweite englische Liga gewechselt ist.
Auch Markus ist für die Position im defensiven Mittelfeld angedacht. Der 23-Jährige kommt vom slowenischen Erstligisten NK Domzale, den er zuletzt als Kapitän angeführt hat.
Youba Diarra: „Es ist immer eine Freude hierher zurückzukommen und beim TSV Hartberg zu spielen. Ich freue mich extrem, vor allem auf die Zusammenarbeit mit unserem Trainer Markus, den ich wirklich schätze, die Arbeit ist fantastisch. Ich kann es kaum erwarten, auf dem Feld zu stehen und mit dem Trikot für den Klub mein Bestes zu geben.“
Cheftrainer und Sportdirektor Markus Schopp: „Youba die Dritte! Youba ist jemand, der mich in meiner ersten Saison bei Hartberg unglaublich begeistert hat. Er war damals sehr jung und hat kein Wort Deutsch gesprochen, aber war fantastisch und spielintelligent. Leider hat er sich damals verletzt und ist dann in der Zwischenzeit über viele Stationen gegangen. Er war kurzzeitig in Hartberg und ist jetzt wieder zurück. Youba kennt das Umfeld und die Idee, wie wir Fußball spielen wollen. Er ist jemand, der seine Qualität hier in Hartberg schon unter Beweis gestellt hat und der über die regelmäßigen Einsätze eine große Bereicherung für uns alle sein wird.“
(Red.)/Beitragsbild: GEPA
