Hiobsbotschaft für Kings-Neuzugang Simmons

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Die Leidenszeit von Basketball-Star Ben Simmons ist um ein bitteres Kapitel reicher. Der frühere Nummer-eins-Pick hat sich im Training einen Achillessehnenriss zugezogen. Das teilte Simmons‘ Klub, die Sacramento Kings, mit. Der Australier müsse operiert werden.

Simmons hatte aufgrund hartnäckiger Rückenprobleme bereits die vergangene Saison verpasst, sich aber im September auf einen Einjahresvertrag mit den Kings geeinigt. Der 30-jährige Point Guard war 2016 im NBA-Draft von den Philadelphia 76ers als erster Spieler ausgewählt worden.

2018 wurde er als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet, doch seine von Verletzungen geprägte Zeit in Philadelphia endete 2022 im Streit. Zuletzt kam er Anfang 2025 in der NBA als Reservespieler für die Los Angeles Clippers zum Einsatz.

In acht NBA-Saisons erzielte Simmons im Durchschnitt 13,1 Punkte, 7,4 Rebounds und 7,2 Assists pro Spiel. Seine besten Leistungen zeigte er bei den 76ers, bevor er die Saison 2021/22 aussetzte und zu den Brooklyn Nets transferiert wurde. Dort wurde er 2025 entlassen und beendete die Saison bei den Clippers.

Im August hatte Simmons nach einem starken Trainingslager mit der australischen Nationalmannschaft das Interesse mehrerer Vereine geweckt. Die Kings, die die vergangene Saison mit einer Bilanz von 22 Siegen und 60 Niederlagen beendet hatten, sicherten sich seine Dienste. Seit 2006 haben sie nur ein einziges Mal die Playoffs erreicht (2023). Die Verletzung von Simmons kurz vor dem Saisonstart in der Nacht auf Donnerstag ist nun ein Rückschlag.

Simmons: „Nicht das Ende meiner Geschichte“

Simmons äußerte sich via seiner Instagram-Story zu der schweren Verletzung: „Ich habe schon früher Herausforderungen erlebt, die mich mental, körperlich und emotional auf die Probe gestellt haben, und ich habe immer einen Weg gefunden, jede einzelne davon zu überwinden“, so der Australier.

„Diese Verletzung ist ein weiteres Kapitel auf meinem Weg, nicht das Ende meiner Geschichte. Es ist nie leicht, nicht auf dem Spielfeld stehen zu können, das ich liebe, besonders nach allem, was es mich gekostet hat, wieder hierherzukommen. Aber wenn ich eines gelernt habe, dann, dass Widrigkeiten dich nicht definieren. Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Ich bin schon früher zu Boden gegangen, aber ich habe immer einen Weg gefunden, wieder aufzustehen. Dieses Mal wird es nicht anders sein.“

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