Kaiserslautern mit Befreiungsschlag – St. Pauli in der Krise
Drittes Spiel, endlich der erste Sieg: Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. deutschen Liga einen wichtigen Befreiungsschlag gelandet.
Die Roten Teufel gewannen das Traditionsduell beim FC St. Pauli knapp mit 2:1 (1:0) und stürzten die Kiezkicker damit endgültig in die Krise. Für den FCK trafen Erencan Yardimci (29.) und unmittelbar nach der Pause Thierry Tazemeta (46.), für die Hausherren war Abdoulie Ceesay 79 Sekunden nach seiner Einwechslung erfolgreich (56.).
Nach zuvor zwei Unentschieden holte Kaiserslautern den ersten Dreier der Saison, die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht liegt in der Tabelle damit auf Rang sechs. Für St. Pauli ging der Saisonstart hingegen völlig schief, das Team vom neuen Trainer Marcel Rapp ist in der Liga weiter ohne Sieg und war zudem in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten Rot-Weiss Essen ausgeschieden.
Pleite in Magdeburg: Kiel weiter sieglos
Der Fehlstart von Holstein Kiel in die neue Saison der 2. deutschen Bundesliga ist perfekt. Beim 1. FC Magdeburg kassierte das Team von Trainer Tim Walter am Sonntag trotz langer Überlegenheit und zahlreicher Chancen eine 0:2 (0:0)-Pleite. Nach zwei 2:2-Remis zum Auftakt ist Holstein weiter sieglos.
Magdeburgs Mateusz Zukowski (72.) und Luka Hyryläinen (81.) brachten den Kielern die Niederlage bei. Die Mannschaft von Coach Petrik Sander feierte ihren zweiten Erfolg in Serie. Nach der 1:6-Pleite zum Saisonbeginn gegen Eintracht Braunschweig hatte Magdeburg in der Vorwoche 3:0 beim VfL Osnabrück gewonnen.
Gegen zehn Darmstädter: Hannover feiert ersten Sieg
Aufatmen bei Hannover 96 und Trainer Christian Titz: Im dritten Saisonspiel ist den Niedersachsen am Sonntag der erste Sieg geglückt. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewann Hannover beim weiterhin sieglosen SV Darmstadt 98 mit 1:0 (0:0).
Darmstadt agierte nach der Roten Karte für Aleksandar Vukotic ab der 20. Minute zu zehnt, Hannover nutzte die Überzahl in der zweiten Halbzeit: Lars Gindorf (57.) traf per Handelfmeter und dürfte Trainer Titz so zumindest etwas Ruhe verschaffen. Darmstadt, das nun Tabellenletzter ist, wartet seit saisonübergreifend zwölf Partien in der zweiten Liga auf einen Sieg.
