LASK in Liga wieder auf Kurs – Vorfreude auf CL gegen Slovan

•

Vor dem richtungsweisenden Champions-League-Heimspiel am Dienstag gegen Slovan Bratislava ist der LASK in der ADMIRAL Bundesliga wieder in die Spur gekommen.

Die Linzer holten am Samstag mit dem 2:1 vor eigenem Publikum über die WSG Tirol den zweiten Sieg aus den jüngsten sechs Runden und blieben dadurch am Spitzenduo Rapid und Red Bull Salzburg dran. Schon bald nach dem Schlusspfiff wurden die Blicke auf das Königsklassenduell mit Slovan (Dienstag, ab 20 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria – streame mit WOW!) gerichtet.

Ein voller Erfolg über den slowakischen Meister würde die Chancen auf einen Top-24-Endrang und damit den Einzug in die K.o.-Phase deutlich erhöhen. „Slovan ist ein Gegner auf Augenhöhe. Wir werden alles daran setzen, um sie zu schlagen“, erklärte Trainer Dietmar Kühbauer.

Das Match gegen die Slowaken bedeutet für den LASK die achte Partie binnen 24 Tagen, erst am vergangenen Mittwoch musste man beim Cup-Viertelfinal-Einzug gegen Ried über 120 Minuten gehen. „Natürlich kostet es Kraft, wenn man alle drei Tage spielt. Aber wir müssen uns gut regenerieren, die Beine frisch bekommen. Es geht vielen Mannschaft so, das soll keine Ausrede sein“, betonte Alessandro Schöpf, Schütze des 1:1.

LASK-Sieg trotz Rotation

Kühbauer versucht, den Belastungen mit Rotation entgegenzusteuern. So kam Kapitän Sascha Horvath gegen die WSG erst 20 Minuten vor Schluss, der leicht angeschlagene Sasa Kalajdzic stand gegen die Wattener nicht einmal im Kader. „Aber gegen Slovan wird er sicher dabei sein“, sagte Kühbauer über den ÖFB-Teamspieler.

Auch ohne den Goalgetter gelang ein „Arbeitssieg“, wie es Kühbauer formulierte. „Den gibt es genauso im Fußball wie ein Spektakel. Wir können es besser machen, aber wir nehmen den Sieg mit.“ Die Freude über die drei Punkte ließ Kühbauers Ärger über Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca schneller verrauchen. Der Referee hatte einen Treffer von Florian Flecker wegen eines angeblichen Fouls des Torschützen an Moritz Oswald aberkannt, der VAR schaltete sich nicht ein. „Das sind Dinge, die muss man einfach sehen“, meinte Kühbauer in die Richtung der Unparteiischen.

HIGHLIGHTS | LASK – WSG Tirol | 11. Runde

Werbung