Maguire erklärt geplatzten Sommer-Wechsel

Im Sommer stand Harry Maguire kurz vor einem Wechsel von Manchester United zu West Ham United. In den ersten Saisonspielen der Red Devils im August spielte Maguire keine Minute und befasste sich daher mit einem Abgang, um auch mit Blick auf seine EM-Chancen mehr Spielzeit zu erhalten.

„Ich habe über alles nachgedacht. Als ich in den ersten vier Spielen der Saison keine Partie begonnen habe, wurde mir die Geschichte klar. Ich möchte Spiele spielen, ich möchte Fußball spielen“, sagte der Innenverteidiger dem „Express“.

West Ham United bot etwa 35 Millionen Euro für Maguire, United stimmte dem Deal zu. Dass der Deal am Ende doch nicht zustande kam, erklärt Maguire wie folgt: „Wie soll ich das ausdrücken? Wir haben uns einfach nicht geeinigt.“

Maguire nicht zu großen finanziellen Einbußen bereit

Der Wechsel scheiterte somit wohl an den finanziellen Forderungen Maguires, der in Manchester laut der „Times“ zwölf Millionen Euro brutto im Jahr erhält. Bei den Hammers hätte der in seiner Heimat viel kritisierte Profi erhebliche Einbußen hinnehmen müssen, zu denen er offenbar nicht bereit war.

Bei Manchester United verlor Maguire im Sommer das Kapitänsamt und ist hinter Varane, Martinez und Lindelöf aktuell nur Innenverteidiger Nummer vier. Dennoch will sich der 30-Jährige bei den Red Devils zurück in die Startelf kämpfen. „Ich war am Ende froh, nun weiter um meinen Platz kämpfen zu können. Das will ich schaffen und jedes Mal, wenn ich trainiere oder spiele, werde ich alles geben“, sagte Maguire.

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