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#DBLDW-Klassiker: Cup-Runde ohne Wunder

In Bischofshofen hat eine Gemeinde die Schlösser ausgetauscht. Am Freitag ist in Altach die Tür dann endgültig zugefallen.
0:7 gegen den Vorjahresfinalisten, ein Heimspiel, das keines war, weil der BSK 1933 kein Zuhause mehr hat und das Heimrecht tauschen musste. Auf dem Platz ein 62-Jähriger, der seine Karriere im Jänner 1992 beendet hatte und in der 79. Minute zum ältesten Spieler der ÖFB-Cup-Geschichte wurde. Daneben ein 57-jähriger Radiogeschäftsführer und ein 15-jähriger Tormann. Der offene Brief des Vereins endet mit vier Buchstaben und einer Jahreszahl: R.I.P. BSK 1933. Wir haben mit Patrick Reiter gesprochen, der den Klub bis zuletzt geführt hat, und stellen daneben, was die Salzburger Nachrichten über ihn schreiben. Zwei Schlüssel, ein Schloss, keine gemeinsame Tür mehr.

Sonst blieb in dieser Runde alles zu. Erstmals seit 2003 stehen alle zwölf Bundesligisten im Achtelfinale — der WAC nur, weil er sich in Parndorf mit zehn Mann ins Elfmeterschießen gerettet hat. Kein Amateurverein ist mehr dabei. Genau die Türen, die den Cup interessant machen, hat diesmal niemand aufbekommen.
Aufgesperrt wird dafür in Athen: Der LASK spielt am Dienstag sein erstes Champions-League-Spiel überhaupt. Auf der AEK-Bank sitzen zwei Männer, die aus Wolfsberg und Hartberg kommen.

Dazu: Laurenz Burtscher als neuer Mann in Altach, Mario Santner aus Leithaprodersdorf, Moritz Wels zurück in Tirol, Timons Brüllerei, ein Trainer-Quiz und ein Orakel, für das 37 Namen nötig waren.
Walter Weiss wurde der Gruppe “Cup-Debüt mit 62” hinzugefügt.

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