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#DBLDW-Klassiker: Die Austria setzt den Helm ab

Im Herbst stellt die Liga ihre Fahrpläne um, und nicht jeder Zug kommt dabei pünktlich an. Der Rapid-Express rollt mit Schweizer Präzision: 5:1 gegen Lustenau, Yusuf Demir doppelt, Ercan Kara zum Auftakt, und Johannes Hoff Thorup sitzt im Führerstand wie einer, der jede Kurve der Strecke kennt. Drei Punkte dahinter hängt Salzburg am Zug, weil Haris Tabaković in Linz dreimal die Weichen stellte, und das ausgerechnet nach dem historischen Abend in Lissabon, der dem LASK die Doppelbelastung erst so richtig spüren lässt.

Weniger Glück hatte die Austria: In Altach brachte Patrick Greils Freistoß die violette Garnitur zum Entgleisen, Yann Massombo besorgte den Rest, zwei Tage später landete Stephan Helm am Abstellgleis. Bis Jahresende übernimmt Maximilian Uhlig das Steuer, erste Station ein Cup-Abend, zweite das Derby.

Auch in Wolfsberg wurde der Lokführer getauscht, doch Manfred Schmids Jungfernfahrt endete am Hartberger Bahnsteig, wo ausgerechnet der Sohn des Stationsvorstands, Konstantin Schopp, das Signal auf Rot stellte. In Graz hatte Ried die Ankunft schon durchgesagt: Arjan Malić musste vorzeitig aussteigen, Isaac Kiese Thelin traf, ehe Belmin Beganović in der Nachspielzeit die Notbremse zog und Fabio Ingolitsch danach selbst Rot sah. Dazu ein Alumnus namens Tomislav Kocijan, dessen Karriere ein einziges Dribbling war, Blau-Weiß-Fans, die in Salzburg vor dem Stadion am Bahnsteig blieben, Alexander Prass und sein Leiberl, der Cup-Fahrplan bis Donnerstag und ein Orakel, das wie immer keine Verspätung kennt.

Maximilian Uhlig wurde der Gruppe „Ersatzlokführer bis Weihnachten“ hinzugefügt.

Hinweis: Der DBLDW-Podcast ist im Rahmen einer Kooperation auf Sky Sport Austria zu sehen. Sämtliche Inhalte werden von der DBLDW-Redaktion erarbeitet und spiegeln nicht notwendigerweise die Meinung von Sky wider.

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