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10.08.2026

#DBLDW-Klassiker: Weiper beißt doppelt

Zehn Kameras stehen bei einem Topspiel. Fünf beim Rest. Den mittleren Standard, sieben Stück, hat die Bundesliga heuer gestrichen — das haben wir nachgefragt, nachdem Franz uns geschrieben hat, warum Hartberg gegen Sturm im Fernsehen plötzlich so schmal ausgeschaut hat. Bleibt die Frage, wie man aus dieser Auflösung eine Linie zieht, die auf zwei Millimeter genau sein soll.

In Favoriten hat die Austria zweimal gejubelt und zweimal wieder aufgehört: einmal wegen einer Abseitsstellung in der Entstehung, einmal wegen eines Arms. Der LASK hat dafür verwertet, was keine Diskussion braucht — Andrade per Kopf nach Ecke, Usor im Nachschuss vom Elfer. Und marschiert weiter.

Überhaupt hat diese Runde jeder Standard entschieden. Pines und Hofleitner köpfeln den GAK zum ersten Sieg, Nelson Weiper trifft nach einer Stunde auf der Bank doppelt, beide Male serviert von Simon Seidl. Von dem Simon Seidl aus Kuchl, dessen Bruder in Hütteldorf spielt und dessen Heimatverein am Freitag 2:2 gegen Wallern gespielt hat — mit Peter am Zaun und einem Schal im Gepäck, den es jetzt zu gewinnen gibt.

Was keine Kamera einfängt: den Moment, in dem in Ried zwei Sportchefs vier Meter voneinander entfernt auf derselben Pressebühne sitzen und alle so tun, als wäre nichts. Wolfgang Fiala soll nach Hütteldorf. Als technischer Direktor. Unter Markus Katzer.

Dazu Greils Doppelpack im Schnabelholz, ein Nachmittag, an dem Nikolas Polster ein Salzburg mit Chancen für drei Spiele auf einen Punkt zusammenstutzt, Stefan Schwabs Kopfball gegen den eigenen Herzensklub, das allererste dbldw-Team der Woche — und ein Orakel, das Peter tatsächlich gelöst hat. In achtundsiebzig Sekunden.

Stefan Schwab wurde der Gruppe „Ex-Kapitäne, die trotzdem jubeln“ hinzugefügt.

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