Mourinho-Comeback bei Real? Gespräche laufen offenbar
Ein alter Bekannter rückt beim größten Klub der Welt wieder in den Fokus: Wie The Athletic berichtet, favorisiert Real-Präsident Florentino Perez Jose Mourinho als neuen Trainer ab dem Sommer.
Nach Sky Sport Informationen ist „The Special One“ offen für eine Rückkehr zu den Königlichen – es gibt bereits Gespräche mit seinem Beraterteam.
Jose Mourinho könnte schon bald wieder auf der ganz großen Bühne im Bernabeu stehen. Laut The Athletic zählt der Portugiese zu den Top-Kandidaten für den Trainerposten bei Real Madrid ab dem kommenden Sommer – und wird von Präsident Florentino Perez besonders geschätzt.
Eine Personalie mit Geschichte: Mourinho coachte Real bereits von 2010 bis 2013 und prägte eine Ära, die den Grundstein für die folgenden Champions-League-Triumphzüge legte.
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Mourinho hat eine Ausstiegsklausel
Nach Sky Sport Informationen kann sich Mourinho eine Rückkehr zu Real sehr gut vorstellen. Aktuell steht der 62-Jährige bei Benfica an der Seitenlinie, verfügt jedoch über eine Ausstiegsklausel, die ihm einen Wechsel im Sommer ermöglichen würde. Hinter den Kulissen laufen die Drähte bereits heiß: Es gab bereits erste Gespräche zwischen Mourinhos Beraterteam um Jorge Mendes und den Verantwortlichen der Königlichen.
Bei Real sucht man nach einem Trainerprofil, das Erfahrung, Siegermentalität und internationale Strahlkraft vereint. Genau dafür steht Mourinho. In Madrid genießt „The Special One“ trotz der langen Zeit seit seinem Abschied weiterhin hohes Ansehen – nicht zuletzt wegen des legendären LaLiga-Titels 2012 mit der Rekordausbeute von 100 Punkten und 121 Toren. Für Perez wäre Mourinho eine sofortige Lösung ohne lange Anlaufzeit.
Ob es tatsächlich zum Comeback kommt, hängt auch von Benficas Planungen ab. Der Traditionsklub weiß um das internationale Interesse an seinem Coach, will ihm aber keine Steine in den Weg legen, sollte sich eine Top-Option ergeben. Für Mourinho selbst wäre es die Rückkehr zu einem Klub, der seiner Karriere ein entscheidendes Kapitel hinzugefügt hat.
Mourinhos Weg zur Trainer-Ikone
Der 63-Jährige hatte einst seine Trainerlaufbahn als Assistent beim FC Barcelona begonnen, bevor er mit dem FC Porto zum Welttrainer aufstieg (Champions-League-Sieg 2004). Es folgten erfolgreiche Stationen beim FC Chelsea (mehrfache Meistertitel), Inter Mailand (Triple 2010), Real Madrid (Meister 2012), Manchester United (Europa-League-Sieger 2017), Tottenham Hotspur und AS Roma (Conference-League-Sieger 2022).
In der laufenden Saison bei Benfica hat Mourinho dem Team Stabilität und mentalen Biss verliehen. Die Portugiesen werden national am Ende der Saison zwar aller Voraussicht nach hinter Porto Vizemeister, doch Mourinhos Handschrift ist erkennbar: defensive Kompaktheit, klare Abläufe und maximale Effizienz in den Schlüsselspielen. Qualitäten, die ihn bei Real Madrid erneut ins Rampenlicht rücken könnten.
(SID)
Bild: Imago
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