Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft kurz vor dem Auswärtsspiel in Dänemark mit einem Pri

Nach Abreise: Droht unrühmliches Ronaldo-Aus im Nationalteam?

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Nach seiner überstürzten Abreise aus dem Teamcamp droht Cristiano Ronaldo ein unrühmlicher Abschied von Portugals Fußball-Nationalteam. Der 41-jährige Superstar will seinen Entschluss noch öffentlich erklären. Die portugiesischen Medien interpretierten die Aktion aber bereits als eindeutige Rücktrittserklärung aus der Selecao. „Cristiano Ronaldo hat eine unwiderrufliche Entscheidung getroffen: Er wird nicht mehr für Portugal spielen“, schrieb etwa O Jogo.

Nachdem sich Ronaldo am Mittwochabend entschlossen hatte, einen Tag vor dem Länderspiel gegen Dänemark lieber per Privatjet nach Madrid zu fliegen, riecht es tatsächlich nach dem Aus. Auch die erste Stellungnahme vernahm sich danach. „Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und allen meinen Mitspielern viel Glück zu wünschen, ohne Ausnahme“, schrieb Ronaldo, der vor über 23 Jahren sein Debüt in der Auswahl gab und in 234 Länderspielen 146 Tore erzielt hat.

Zum Auftakt der Nations League gegen Wales war Ronaldo nach einer guten Stunde ausgewechselt worden. Im zweiten Spiel kam er gegen Norwegen – zum ersten Mal nach 18 Jahren – überhaupt nicht zum Einsatz und verschwand umgehend in der Kabine. Beide Partien hatte Portugal gewonnen. Vor dem Spiel gegen die Dänen in Kopenhagen kündigte Trainer Jorge Jesus an, dass Ronaldo wieder nicht in der Startelf stehen würde – und dass das in Einvernehmen mit der Ikone geschehe.

Medien und Ronaldo-Schwester reagieren

Ob es ein „Psychodrama“ zwischen Ronaldo und Jesus ist, wie es die französische L’Equipe schrieb, wird man vielleicht nie erfahren. Die portugiesische Zeitung Correio da Manha berichtete jedenfalls, dass Ronaldo wegen seiner Team-Flucht laut Disziplinarordnung des portugiesischen Fußballverbands eine Sperre von bis zu sechs Monaten drohe. Doch bei einem zu erwartenden Rücktritt aus der Nationalelf wäre diese Sanktion ohnehin irrelevant.

Eine von Ronaldos Schwestern ließ es sich nicht nehmen, heftig gegen den Verband zu schießen. „CR7 hätte mehr Respekt verdient“, schrieb Elma Aveiro bei Instagram. Sie giftete Richtung Portugal: „Wir sind neidisch, abfällig, ignorant und verdienen es, wieder in die Mittelmäßigkeit zurückzufallen, die wir im Fußball vor CR7 immer hatten.“

„Jesus sprach, Ronaldo hörte zu und ging“

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