Nach umstrittenem Haaland-Tor: Konsequenzen für VAR-Duo

Manchester City hat das Stadtduell gegen Manchester United mit 1:0 gewonnen. Erling Haaland erzielte in der 60. Minute den einzigen Treffer der Partie. Nach dem Spiel sorgte allerdings vor allem die Entstehung des Tores für Diskussionen.

Der englische Schiedsrichterverband „Pro Ref“ kam zu dem Schluss, dass der Treffer nicht hätte zählen dürfen. Enzo Fernandez berührte den Ball bei der Szene zwar nicht, griff aus seiner Abseitsposition heraus aber dennoch aktiv ins Geschehen ein. Sein Versuch, den Ball per Flugkopfball zu erreichen, soll United-Verteidiger Martinez dabei entscheidend irritiert haben.

VAR-Duo am Wochenende nicht im Einsatz

Die Fehlentscheidung hat nun Konsequenzen für das zuständige VAR-Gespann. Matt Donohue und sein Assistent Blake Antrobus werden am kommenden Wochenende nicht bei einem Premier-League-Spiel eingesetzt. Wann die beiden Videoassistenten wieder zum Einsatz kommen, ist derzeit noch offen.

Der Schiedsrichterverband hat inzwischen Kontakt zu Manchester United aufgenommen und eingeräumt, dass die Entscheidung aus eigener Sicht falsch war. Der Vorfall soll nun genauer untersucht werden.

Für die übrigen Offiziellen des Derbys hat die Entscheidung hingegen keine Konsequenzen. Hauptschiedsrichter Michael Oliver, seine Assistenten Stuart Burt und Tim Wood sowie der vierte Offizielle Paul Tierney wurden für das kommende Wochenende erneut für Premier-League-Partien angesetzt.

HIGHLIGHTS | Manchester United – Manchester City | 4. Spieltag

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