Polleres Silber

Nächste Medaille: Silber für Polleres bei Judo-WM

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Michaela Polleres hat bei den Judo-Weltmeisterschaften in Baku in der Klasse bis 70 kg die Silbermedaille gewonnen.

Die 29-jährige Niederösterreicherin kämpfte sich am Donnerstag mit fünf Siegen ins Finale, in dem sie der Spanierin Ai Tsunoda Roustant im Golden Score unterlag. Für die Judoka des JC Wimpassing war es nach Olympia-Silber 2021 und Olympia-Bronze 2024 sowie zweimal WM-Bronze (2021 und 2023) die fünfte Medaille bei Großereignissen.

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Polleres besiegte zunächst die US-Amerikanerin Melissa Myers, setzte sich gegen die als Nummer zwei gesetzte Australierin Aoife Coughlan durch und bezwang danach auch die Südkoreanerin Lee Yerang, die Russin Madina Taimasowa und die Deutsche Giovanna Scoccimarro, gegen die sie 2023 in Doha im WM-Halbfinale noch verloren hatte.

Dritte Strafe brachte Entscheidung

Zum ersten österreichischen WM-Titel seit Peter Seisenbacher 1985 reichte es danach knapp nicht. Im Finale ging es ohne technische Wertung in die Verlängerung (Golden Score), in der Polleres nach 3:20 Minuten die dritte Strafe (Shido) kassierte und somit verlor. Der Lohn des starken Tages war die erste Silbermedaille eines österreichischen Judoka seit Ludwig Paischer 2005.

Polleres hatte sich nach der Silbermedaille bei Olympia 2024 in Paris vom Leistungssport zurückgezogen und 500 Tage pausiert. Im vergangenen Dezember war sie mit frischer Energie und Freude zurückgekehrt und hatte heuer schon mit Stockerlplätzen bei den Grand Slams in Duschanbe im Mai und Budapest im September aufgezeigt.

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