Neuer Job: Bundesliga-Legende verkündet Karriereende
Leise hat sich eine Bundesliga-Legende vom Profi-Fußball verabschiedet! Mario Sonnleitner beendet nach 436 Bundesligaspielen seine Karriere und wird Co-Trainer beim Wiener Stadtligisten ASV 13.
Für Mario Sonnleitner endet nach 19 Jahren Profi-Fußball das Kapitel als Sportler und wird sich in Zukunft auf seine Trainerausbildung fokussieren. Der 37-Jährige will mit ASV 13 den drohenden Abstieg aus der vierthöchsten Spielklasse verhindern.
„Ich habe meine Karriere beendet, sonst würde ich nicht als Co-Trainer arbeiten. Ich habe es jetzt nicht so offiziell gemacht, aber wenn man als Trainer arbeitet, wird man nicht mehr als Spieler arbeiten. Deswegen will ich jetzt in meiner zweiten Karriere dran arbeiten, dass ich da auch erfolgreich bin. Es ist noch ein weiter Weg, bin da jetzt ein Rookie, war jahrelang einer der ältesten. Das wird von mir sehr professionell angegangen“, sagt Sonnleitner gegenüber Platzverweis.at.
Dass der ehemalige Innenverteidiger in Zukunft seine Fußballschuhe im Amateurbereich schnürt, kommt für den gebürtigen Steirer nicht in Frage. „Das kann ich mir nicht vorstellen. Das war eine Überlegung, habe mir da viele Gedanken gemacht. Eigentlich wollte ich in der Bundesliga meine letzten Spiele bestreiten und das habe ich gemacht. Ich habe da auch nicht mehr die Motivation gefunden, zwei, drei Ligen weiter unten noch Fuß zu fassen. Im Profigeschäft hätte ich vielleicht noch was gemacht, aber da war jetzt nichts dabei, wo ich gesagt hätte, dass es passt. Deswegen freue ich mich nun auf die kommenden Wochen und Monate“, so der 37-Jährige weiter.
Cup-Sieg größter Erfolg für Sonnleitner
Der Innenverteidiger begann seine Karriere bei Schwarz-Weiß Grambach, ehe Sonnleitner in die U19 des Grazer AK wechselte, wo er am 12. März 2005 sein Bundesliga-Debüt gegen Schwarz-Weiß Bregenz feierte. Nach einer einjährigen Leihe beim Kapfenberger SV kehrte der Steirer zum GAK zurück, wo er anschließend zum Stammspieler in der Bundesliga reifte. 2007 kam der Wechsel zum Stadtrivalen Sturm, mit denen Sonnleitner seinen einzigen Karrieretitel feiern durfte. Unter Trainer Franco Foda holten die Grazer 2010 den ÖFB-Cup im Finale gegen Wiener Neustadt.
Mit dem Titel im Gepäck zog es Sonnleitner in die Hauptstadt zum SK Rapid, spielte elf Jahre für die Grün-Weißen und absolvierte bei den Hütteldorfern 357 Pflichtspiele. 2021 folgte dann der emotionale Wechsel des Vizekapitäns zum TSV Hartberg, wo der Abwehrchef bis Juni 2023 spielte.
Bild: GEPA

