Nordische Kombination: Hirner im ersten Ramsau-Bewerb Fünfte

Die Steirerin Lisa Hirner hat ihre gute Weltcup-Bilanz in der Nordischen Kombination von Ramsau am Freitag mit Rang fünf prolongiert. Ihre Serie von vier Top-6-Rängen war als Sprung-Elfte gefährdet gewesen, im 5-km-Langlauf gelang der Lokalmatadorin aber die Verbesserung. Gyda Westvold Hansen feierte ihren 14. Weltcupsieg en suite, Ida Marie Hagen (+42,0 Sek.) sorgte für Norwegens Doppelerfolg. Im Männer-Massenstart erlief sich Johannes Lamparter eine gute Ausgangsposition.

Der Tiroler riss im 10-km-Langlauf als Vierter nur 1,1 Sek. Rückstand auf den norwegischen Sieger Jens Luraas Oftebro auf. „Ein ambitioniertes Rennen. Ich bin zuversichtlich“, resümierte Lamparter zur Bewerbhalbzeit vor dem für 17.00 Uhr angesetzten Springen. Stefan Rettenegger durfte mit Rang sieben (+3,7 Sek.) auch zufrieden sein. „Ein Lob an unsere Serviceleute“, sprach der Salzburger das gute Material der ÖSV-Equipe an, von der Lukas Greiderer als 15. Nächstbester war (+48,3 Sek.). Topstar Jarl Magnus Riiber (NOR) wurde mit leichten Problemen Neunter (+8,0).

Das Springen der Frauen war am Vormittag wegen zu viel und böigen Windes abgesagt worden, so kam der provisorische Durchgang vom Vortag in die Wertung. Das brachte Hirner in Zugzwang, wobei sie das Sprungergebnis in gute Gesellschaft gebracht hatte: „Es war das erste Mal in diesem Winter, dass ich mit einer Gruppe laufen konnte. Und ich habe das richtig gut nutzen können.“ Speziell mit der viertplatzierten Deutschen Nathalie Armbruster habe sie schon öfters gut zusammengearbeitet. Als Dritte erstmals auf das Podest kam die Finnin Minja Korhonen (+1:41,2).

Die übrigen vier Österreicherinnen schafften es in einem 28-köpfigen Feld nicht in die Top 20. Annalena Slamik wurde 21. (+4:46,2), Claudia Purker 24. (+5:41,0), Laura Pletz 25. (+7:05,1) und Clara Mentil 28. (+9:30,0). Vorne zeigte die sonst vor allem auf den Schanzen beeindruckende Westvold Hansen ein starkes Rennen, baute ihren Vorsprung sogar aus und hat nun als Erste vier Ramsau-Siege en suite. „Sie war zu stark für mich“, sagte Hagen, die sonst stärkste Läuferin im Feld. Für Samstag (10.35/14.00 Uhr) ist der überhaupt erste Kompakt-Bewerb im Frauen-Weltcup angesetzt.

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(APA)

Artikelbild: GEPA