„Zu alter Stärke finden“: Demir kehrt zu Rapid zurück
Die Sensationsrückkehr von Yusuf Demir zum SK Rapid ist perfekt. Der 22-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis 2027 plus Option in Wien-Hütteldorf.
Neben Rapid waren nach Sky-Informationen auch Klubs aus Portugal und Italien an einer Verpflichtung des ehemaligen österreichischen U21-Nationalspielers interessiert. Beim SK Rapid wird Yusuf Demir künftig mit der Rückennummer 22 auflaufen.
Best of Yusuf Demir in der ADMIRAL Bundesliga
Um seinen Vertrag bei Galatasaray Istanbul auflösen und die Rückkehr zum Heimatverein realisieren zu können, verzichtete Yusuf Demir auf viel Gehalt in der Türkei. Im gewohnten Umfeld neben Bruder Furkan und dem guten Freund Ercan Kara will Demir seiner noch jungen Karriere neuen Schwung verleihen.
Demir, der in der Rapid-Jugend ausgebildet wurde, bestritt für die Hütteldorfer 57 Spiele und erzielte dabei elf Tore sowie fünf Assists. Nach einer kurzen, aber dennoch aufsehenerregenden Leihe beim FC Barcelona, wechselte der Offensivspieler 2022 für sechs Millionen Euro von Rapid zu Galatasaray. Er absolvierte für den türkischen Topklub jedoch nur 23 Partien (zwei Tore, zwei Assists). Zwischenzeitlich wurde er für eine Saison an den FC Basel in die Schweiz ausgeliehen.
Katzer: „Zu alter Stärke zurückfinden“
Rapids Geschäftsführer Sport Markus Katzer: „Nachdem nun auch alle Formalitäten erledigt sind, freue ich mich, dass wir Yusuf Demir wieder bei uns begrüßen dürfen. Wir konnten uns bereits Ende letzter Woche mit allen Beteiligten einigen und ich bin überzeugt, dass die Rückkehr von ´Yusi´ nicht nur für uns eine gute Lösung, sondern auch für den Spieler die beste Möglichkeit ist, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Wenn ihm das gelingt, bin ich überzeugt, dass Yusuf Demir eine echte Verstärkung für uns sein wird.“
Demir freut sich auf Team, Fans und Bruder Furkan
Yusuf Demir selbst sagt zu seiner Rückkehr: „Ich habe bei meinem Transfer zu Galatasaray gesagt, dass ich immer Rapidler bleiben werde und das mit voller Überzeugung. Ich habe den Klub immer intensiv verfolgt und freue mich, dass ich nun noch einmal die Chance erhalte, für meinen Verein spielen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass trotz der schwierigen aktuellen Situation viel in der Mannschaft steckt, freue mich auf das neue Trainerteam, die gesamte Mannschaft, die Fans und natürlich ganz besonders auch auf meinen Bruder Furkan.“
(Red.) / Bild: SK Rapid