Option ungültig gezogen? Komposch wehrt sich gegen Vertragsverlängerung
Trainer Manfred Schmid verkündete am Samstag im Sky-Interview, dass der TSV Hartberg die Option bei Paul Komposch gezogen hat. Der auslaufende Vertrag des Innenverteidigers verlängert sich dadurch automatisch um ein Jahr. Nun wehrt sich Komposch mit Unterstützung der Spielervereinigung „VdF“ gegen die Verlängerung.
„Nach rechtlicher Prüfung kommt die VdF – Die Spielervereinigung – zum Schluss, dass die Option zur Vertragsverlängerung durch den TSV Hartberg nicht rechtswirksam gezogen wurde“, gibt die „VdF“ gemeinsam mit dem Vorsitzenden Gernot Baumgartner via Instagram bekannt. Laut dieser Einschätzung darf Komposch die Steirer im Sommer ablösefrei verlassen.
„Hartberg konnte die vertraglich vereinbarte Option bis zum 5. April nicht wirksam ziehen, da eine notwendige Bedingung nicht erfüllt war“, schreibt die „VdF“ weiter. Die Bedingung soll eine positive Lizenzierungsberechtigung für die kommende Saison mit Stichtag 5. April sein, diese liegt aktuell nicht vor. Daher habe Komposch der Optionsziehung ausdrücklich widersprochen. Weiters kündigt die „VdF“ an, den 23-Jährigen rechtlich weiter zu unterstützen, sollte Hartberg keine Freigabe erteilen.
Der TSV bleibt jedoch bei seinem Standpunkt. „Wir haben die Option mit Paul Komposch gezogen. Mehr Auskunft gibt es von unserer Seite zu diesem Zeitpunkt nicht dazu“, sagt Erich Korherr zu der Causa auf Sky-Anfrage.
Komposch wechselte im Sommer 2023 von Sturm Graz zu Hartberg. Der Innenverteidiger konnte sich beim TSV sofort einen Stammplatz erspielen, seit seinem Wechsel kam er in 63 von 66 möglichen Pflichtspielen zum Einsatz.
