Preining greift in Hockenheim nach zweitem DTM-Titel
Thomas Preining greift am Wochenende nach seinem zweiten Meistertitel im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM). Der Oberösterreicher nimmt 23 bzw. 24 Punkten Vorsprung auf seine härtesten Widersacher Maro Engel und Marco Wittmann zum Finale nach Hockenheim mit. Am Samstag (13.30 Uhr) und am Sonntag (16.30 Uhr) steht jeweils noch ein Rennen auf dem Programm. Seinen ersten DTM-Titel hatte Preining 2023 in Hockenheim mit einem Doppelsieg fixiert.
Der Linzer kommt mit seinem Manthey-Porsche zum fünften Mal in Serie zumindest mit einer theoretischen Titelchance zum Finale. „Man wird routinierter, aber es ist nie normal“, sagte Preining. „Es ist immer etwas Besonderes und eine Situation, in der man sich etwas erhofft.“ Er sei „voller Vorfreude“, versuche aber nicht anders an das Wochenende heranzugehen als an jedes andere. In der Vorbereitung duellierte er sich mit Freunden beim Padel-Tennis, erzählte der 28-Jährige. „Da geht es um alles.“
Preining zu Saisonmitte noch „sehr weit weg“
Nach einem Auftaktsieg in Spielberg war es für Preining in der ersten DTM-Saisonhälfte nicht nach Wunsch gelaufen. „Zur Saisonmitte hat es schon Momente gegeben, wo wir sehr weit weg waren“, erinnerte der Spitzenreiter. „Da hat es nicht mehr so ausgesehen, als würden wir in die Nähe (des Titels) kommen.“ In den jüngsten sechs Rennen – beginnend mit seinem zweiten Saisonsieg in Oschersleben – fuhr Preining aber sechsmal aufs Podest.
Preining mit 34 Punkten erneut Champion
Der Champion von 2023 benötigt am Wochenende 34 Punkte, um aus eigener Kraft zu seinem zweiten Meistertitel zu fahren. Die Titelchance des viertplatzierten Tirolers Lucas Auer (Mercedes) ist bei 45 Punkten Rückstand wohl nur noch theoretischer Natur. 56 Zähler sind am Finalwochenende inklusive der beiden Qualifyings maximal zu holen.
Der lange führende Engel rutschte zuletzt durch einige Missgeschicke in der Meisterschaft auf Platz zwei zurück. „Natürlich hat Thomas einen großen Vorsprung. Dementsprechend hat er alles in seiner Hand, aber auch alles zu verlieren“, meinte der Mercedes-Pilot. „Wir können nur gewinnen“, betonte auch sein deutscher Landsmann Wittmann. Der zweimalige DTM-Champion hat zwei der jüngsten drei Rennen für sich entschieden. Sein BMW läuft in Hockenheim traditionell gut. Vier Siege hat Wittmann auf dem Traditionskurs bereits eingefahren.
