Bischofshofen hat am Freitag in Runde zwei des ÖFB-Cups beim 0:7 in Altach mit drei erst in dieser Woche angemeldeten Sp

„R.I.P. BSK 1933“ – Bischofshofen mit letztem Tanz im ÖFB-Cup

Bischofshofen hat am Freitag in Runde zwei des ÖFB-Cups beim 0:7 in Altach mit drei erst in dieser Woche angemeldeten Spielern gespielt.

Das an sich ist aber nicht das eigentlich Ungewöhnliche. Denn etwa der in Minute 79 eingewechselte Walter Weiss hatte seine Karriere im Jänner 1992 28-jährig in Vorarlberg beim SC Tisis beendet. Mehr als 34 Jahre später kam der nun 62-Jährige genau nur für dieses eine Match zurück, um Bischofshofen in einer speziellen Situation zu helfen.

Bischofshofen stellt Spielbetrieb ein

Der Spielbetrieb der Salzburger war aufgrund des Fehlens einer Heimstätte eingestellt worden, die Zulassung für die Regionalliga wurde infolge verweigert. Über die war aber in der vergangenen Saison die sportliche Qualifikation für den nationalen Cup geglückt, in der ersten Runde war am 25. Juli in der ersten Runde in Oberösterreich gegen Union Dietach mit einem 6:5 im Elfmeterschießen der Aufstieg gelungen. Spätestens nun in Altach hatte die Mannschaft mit jener aus der vergangenen Regionalliga-Saison aber nicht mehr viel gemeinsam – ohne Ligabetrieb nicht verwunderlich.

Den Weg dorthin beschrieb der BSK 1933 in einem offenen Brief, ein politischer Hintergrund dürfte mitgespielt haben. Der Brief schließt mit „R.I.P. BSK 1933“. Der Auftritt im „Ländle“ soll das letzte Match der Club-Geschichte gewesen sein. Mit dabei war der mit Weiss eingetauschte Stefan Prähauser, Welle-1-Geschäftsführer. „Fußballspielen gehört zu meinen größten Hobbies“, steht auf der Homepage des Privatradios zur Person des 57-Jährigen.

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