„Richtungsweisendes Spiel“: WSG und Hartberg im Duell der Formstarken

Die WSG Tirol und der TSV Hartberg befinden sich derzeit ergebnistechnisch in bestechender Form. Beide Teams haben nach mäßigen Ergebnissen zum Saisonstart zuletzt drei Pflichtspielsiege in Folge gefeiert und starteten in der oberen Tabellenhälfte in Runde sechs.

Die WSG (7) hat einen Zähler mehr auf dem Konto als die Hartberger (6), bei denen der von Rapid ausgeliehene Offensivmann Andrija Radulovic sein Debüt geben könnte. Gewinnen die Wattener, würden sie mit zehn Punkten nach sechs Runden eine neue Club-Bestmarke erreichen.

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WSG darf auf Wels bauen

Beim Kader wurde in den vergangenen Wochen deutlich nachgebessert, kurz vor Transferschluss vor einer Woche etwa mit Rückkehrer Moritz Wels. „Es war wieder ein Schritt nach vorne, das heißt aber nicht, dass automatisch die Leistungen nach oben gehen“, sagte Trainer Philipp Semlic über die Transferaktivitäten des Clubs.

Seine Warnung: „Die meisten Vereine stolpern über die Erwartungshaltung und das Management davon.“ Die WSG hätte immer noch das kleinste Budget der Liga und keine eigene Heimstätte. „Das ist ein brutaler Knochenjob.“ Der nächste solche steht gegen Hartberg bevor, auch wenn Semlic eine Partie auf „technisch gutem Niveau für österreichische Bundesliga-Verhältnisse“ vorhersagte.

Hartberg-Trainer Markus Schopp sprach von einem „spannenden und richtungsweisenden Spiel“. Der Respekt vor dem Gegner ist groß: „Aufgrund des Kaders, den die Tiroler heuer haben, ist das für mich eine Mannschaft, die den Anspruch haben wird, um die Top 6 zu spielen.“