Scheib stürzt im ersten Sölden-Durchgang

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Österreichs Riesentorlauf-Topathletin Julia Scheib ist am Samstag im ersten Durchgang des Saisonauftaktes im alpinen Ski-Weltcup in Sölden gestürzt.

Die Vorjahressiegerin flog nach Zwischenbestzeit im Steilhang von der Strecke ab, war nach kurzer Zeit aber selbstständig wieder auf den Beinen. Sie spüre das Knie, es dürfte sich aber nicht um eine gröbere Verletzung handeln, meinte die Steirerin. Als Führende geht Mikaela Shiffrin in den zweiten Lauf (13.30 Uhr).

„Die ersten Checks waren einmal positiv“, sagte Scheib in den ersten Zielraum-Interviews. Die 28-Jährige, die in der Vorsaison den Riesentorlauf-Weltcup für sich entschieden hat, hat bereits zwei Kreuzbandrisse hinter sich. Als einzige Österreicherin ist Lokalmatadorin Franziska Gritsch als 15. mit 1,48 Sek. auf Shiffrin im zweiten Durchgang mit dabei. Stephanie Brunner (38.), Ricarda Haaser (40.), Victoria Olivier (49.), Elena Riederer (55.), Valentina Rings-Wanner (57.), Leonie Raich (60.) und Natalie Falch (61.) verpassten das Finale.

Shiffrin vor Hector und Rast

Shiffrin war von ihrer Zwischenführung selbst etwas überrascht. Die sechsmalige Gesamtweltcupsiegerin aus den USA nimmt 0,14 Sek. Vorsprung auf die Schwedin Sara Hector in die Entscheidung mit. Die Schweizerin Camille Rast liegt 0,37 Sek. zurück. Der Start des Rennens hatte sich wegen notwendiger Arbeiten an der Strecke wegen nächtlichen Schneefalls um eine halbe Stunde verzögert. Die Entscheidung auf dem Rettenbachferner geht daher statt um 13.00 Uhr ebenfalls erst ab 13.30 Uhr über die Bühne.

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