Schierl-Rot nach Tätlichkeit – Lustenau-Spieler muss ins Tor

Kuriose Szene beim Bundesliga-Duell zwischen Sturm Graz und Austria Lustenau: Beim Stand von 1:1 geriet Lustenau-Torhüter Domenik Schierl in der Nachspielzeit mit Sturm-Youngster Luca Weinhandl aneinander und ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen.

Nach VAR-Check zeigte Schiedsrichter Julian Weinberger dem Goalie folgerichtig die Rote Karte. Das Problem für Lustenau: Trainer Markus Mader hatte zu diesem Zeitpunkt bereits fünfmal gewechselt und durfte daher Ersatzgoalie Philip Bohm nicht mehr bringen.

Jastremski muss ins Tor

Den Lustenauern blieb somit nichts anderes übrig, als einen der Feldspieler ins Tor zu stellen. Der kurz zuvor eingewechselte Angreifer Lenn Jastremski streifte sich das Tormann-Trikot von Schierl über – und war direkt gefordert!

Sturm-Verteidiger Luis Balbo brachte einen letzten Eckball scharf vors Tor, aber Jastremski meisterte die ungewohnte Situation souverän. Der 1,90-Meter-Mann kam entschlossen einige Schritte aus seinem Tor und beförderte den Ball per Faustabwehr aus der Gefahrenzone.

Wenige Sekunden später pfiff Schiedsrichter Weinberger die Partie ab und die Lustenauer Spieler feierten die Aktion ihres Aushilfsgoalies.

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