Schlusslicht Wiener Austria hofft gegen Lustenau auf Befreiungsschlag
Schlusslicht Austria Wien will zu Hause gegen Austria Lustenau seine Unserie beenden (Sonntag ab 14:00 Uhr live auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit Sky X live).
Die Wiener Austria will den Bock gegen Lustenau umstoßen. Vier Niederlagen stehen nach fünf Bundesliga-Runden zu Buche, in denen nur drei Tore gelangen. Daheim hat das Team von Trainer Stephan Helm in zwei Partien gegen den LASK (0:2) und die WSG Tirol (0:1) noch nicht angeschrieben. „Wir haben in der Meisterschaft zu wenige Punkte gemacht“, sagte Helm mit Verweis auf bessere Leistungen in Cup und Europacup. „Natürlich wollen wir den Ist-Stand klar verbessern, sodass wir auch richtig in die Saison reinstarten können.“
„Leader-Persönlichkeit“ Müller weckt große Hoffnungen
Hoffnung macht dem Austria-Coach nicht nur die erste volle Trainingswoche seit Juli, sondern auch die Verpflichtung von Valentino Müller. Der Mittelfeldmann, laut Helm in einem „sehr guten körperlichen Zustand“ zum Team gestoßen, könnte beim Debüt schon in der Startformation stehen. „Er ist eine richtige Leaderpersönlichkeit“, meinte Helm. „Er ist einer, der Strahlkraft hat auf andere Spieler – speziell auf solche, die noch eine Entwicklung vor sich haben.“
Helm denkt weiter in „Etappenzielen“
Diese Weiterentwicklung ist wichtig. Seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren seien die Transfererlöse des Clubs auf in diesem Sommer mehr als 7 Mio. Euro nach oben gegangen, betonte Helm. In zumindest dieser Sphäre werde man sich auch nächstes Jahr positionieren. Sorgen macht sich der Burgenländer wegen der bisher ausgebliebenen Ergebnisse daher nicht. „Es gibt immer unterschiedliche Etappenziele, die wir erreichen müssen.“
Wiener Austria gegen Lustenau mit „gesundem Selbstbewusstsein“
Lustenau könnte aber eine schwierig zu knackende Nuss sein. Der Aufsteiger hat in den ersten fünf Runden fünf Punkte geholt, darunter ein überzeugendes 1:1 bei Sturm. Die Vorarlberger haben saisonübergreifend zwar nur eine ihrer jüngsten 18 Auswärtspartien im Oberhaus gewonnen, in den vergangenen acht aber siebenmal Remis gespielt. „Wir erwarten einen hochaggressiven Gegner“, warnte Lustenaus Trainer Markus Mader. „Die Wiener Austria ziert das Tabellenende, das ist sicher nicht ihr Anspruch. Sie müssen dieses Heimspiel gewinnen, sonst raucht es im Club.“
