"Sehr viel Harakiri": Arnautovic spricht über geplatzten Rapid-Wechsel

„Sehr viel Harakiri“: Arnautovic spricht über geplatzten Rapid-Wechsel

ÖFB-Angreifer Marko Arnautovic stand im vergangenen Sommer kurz vor einem Wechsel zum SK Rapid. Doch der Deal zerschlug sich und Arnautovic ging stattdessen nach Serbien zu Roter Stern Belgrad.

Der 36-Jährige hat sich nun erstmals zu dem gescheiterten Transfer geäußert und dabei kein gutes Haar am Vorgehen von Rapid gelassen. „Es ist schnell zu einem Harakiri geworden und für mich war es das dann“, sagte Arnautovic in der „Krone“. 

Zwischen der Arnautovic-Seite und Rapid seien es zu Beginn sehr positive Gespräche gewesen. „Wir waren echt am Verhandeln mit Rapid und sie waren eigentlich sehr früh mit meinem Bruder in Kontakt – sogar vor Roter Stern noch“, erklärte der damals ablösefreie Angreifer.

„Ich wollte zurück“

Neben zahlreichen Rapid-Fans war auch die Enttäuschung über den geplatzten Deal bei Arnautovic selbst enorm. „Ich wollte zurück, ich wollte natürlich in meine Heimat. Ich wollte nach Wien und ich wollte den Fans auch das geben, weil ich weiß, dass sehr viele Leute in Österreich das wollten, dass ich in die Bundesliga komme und für Rapid spiele“, sagte der aktuelle ÖFB-Rekordtorschütze.

Mehr Details über den geplatzten Rapid-Wechsel wollte Arnautovic noch nicht preisgeben: „Ich werde einmal darüber reden, jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt. Es war sehr viel Harakiri und deswegen war es für mich dann auch schnell geklärt.“

Für Roter Stern Belgrad kam Arnautovic in dieser Saison bislang in 27 Pflichtspielen zum Einsatz. Dabei gelangen ihm sieben Treffer und neun Vorlagen.

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Bild: GEPA