Zweitligist Admira Wacker hat sich am heutigen Montag von Trainer Thomas Silberberger getrennt

Silberberger bot Admira Rücktritt an: „Die letzte Patrone im Gewehr“

Zweitligist Admira Wacker hat sich am heutigen Montag von Trainer Thomas Silberberger getrennt. Die Trennung folgte auf eine 0:3-Heimniederlage der Niederösterreicher am Freitag gegen die zweite Mannschaft des SK Rapid. Damit rutschte die Admira nicht nur auf Rang drei in der Tabelle ab, sondern lies auch wichtige Punkte im engen Aufstiegsrennen der ADMIRAL 2. Liga liegen. Im Sky-Interview spricht der 52-Jährige über die Trennung. 

„Die Leistung gegen Rapid war nicht schlecht. Am Ende des Tages sind wir zum wiederholten Mal an der Chancenverwertung und an den billigen Gegentoren gescheitert“, so Silberberger.

Die Trennung ging in der Folge der Niederlage vom 52-Jährigen aus: „Wir sind nach dem Spiel zusammengesessen, der Vereinsvorstand, der Präsident, der Sportdirektor und ich. Ich habe dem Verein dann meinen Rücktritt angeboten. Der Trainerwechsel ist die letzte Patrone im Gewehr und wenn das dann etwas bewegt, dann ist alles gut.“

Admira und Silberberger trennen sich

Silberberger hofft auf Trainereffekt: „Mannschaft ist intakt“

Silberberger hofft nun, dass der angepeilten Aufstieg unter einem neuen Cheftrainer gelingt: „So weit sind wir nicht weg. Es kann natürlich befreiend sein. Ein neuer Trainer kann immer etwas bewirken.“

Durchwegs schlechte Leistungen sieht der ehemalige WSG-Coach trotz der durchwachsenen Ergebnisse der letzten Wochen und den enttäuschenden Tabellenplatz aber nicht: „Es ist ja nicht so, dass wir komplett an die Wand gefahren worden sind. Wir haben in den letzten Spielen einfach zu viele Gegentore bekommen und vorne haben wir zu viele Großchancen ausgelassen.“

„Die Mannschaft ist in meinen Augen intakt, Sie bekommen jetzt einen neuen Impuls und ich hoffe, dass sie den Aufstieg schaffen“, so Silberberger weiter.

Keine Gedanken wegen Zukunft

Wie es für ihn persönlich nun weitergeht, weiß der 52-Jährige aktuell nicht: „Ich bin nur freigestellt bis zum Ende der Saison, also ich mache mir aktuell keine Gedanken.“

„Die 21 Monate in der Südstadt waren wirklich herausfordernd. Meine Zeit bei der Admira werde ich reflektieren und dann wird es schon irgendwie weitergehen“, so Silberberger.

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Bilder: GEPA