Der niederländische Skiverband arbeitet an einem erneuten Comeback von Marcel Hirscher.

Start-Option für Hirscher? Entscheidung fällt in Kürze

Der niederländische Skiverband arbeitet an einem erneuten Comeback von Marcel Hirscher.

Wie FIS-Renndirektor Markus Waldner am Dienstag in einem ORF-Interview bekanntgab, habe es „vom holländischen Verband verschiedene Regelvorschläge“ gegeben. Der Südtiroler Funktionär stellte Hirscher schon eine neue Wildcard in Aussicht: „Wir werden ihm sicher die Genehmigung geben. Weil es ist immer eine große Aufwertung, so einen Superstar bei einem Rennen dabei zu haben.“

Hirscher-Beschluss „muss in zwei Wochen“ kommen

Hirscher hatte nach seinem Wechsel vom österreichischen zum niederländischen Verband 2024/25 per Wildcard mit Nummern nach 30 drei Rennen bestritten, bevor er wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht war. Nach Verpassen der WM 2025 und der Saison 2025/26 soll es vor dem Weltcup-Auftakt am 25. Oktober in Sölden demnächst um ein erneutes Antreten des achtfachen Gesamtweltcupsiegers gehen. Waldner: „Im Council bei der Herbstsitzung in zwei Wochen in Genf (28.9.-3.10., Anm.) muss das definitiv entschieden werden, welchen Status er dann wirklich bekommt.“

Ein Vorschlag der Niederländer sei, dass Hirscher statt nach den Top 30 nach den Top 40 fahren sollte. Der Salzburger hat zwar nur drei von 20 Wildcard-Starts absolviert, allerdings sind seither nun schon fast zwei Jahre vergangen. Waldner gab an, dass möglicherweise ein Verletztenstatus benutzt werden kann. „Theoretisch kann er noch 17-mal mit diesem Status fahren.“ Es bedürfe aber für jedes Rennen einer eigenen Anfrage.

Hirscher hat als österreichischer Athlet u.a. bei Olympia zweimal Gold und einmal Silber sowie bei Weltmeisterschaften sieben Titel und viermal Silber geholt.

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