Sterling vergibt Topchance: Chelsea verliert bei Wolverhampton
Der FC Chelsea hat trotz des ersten Premier League-Treffers des Ex-Leipzigers Christopher Nkunku unmittelbar vor dem Weihnachtsfest einen Rückschlag erlitten.
Die Mannschaft von Teammanager Mauricio Pochettino verlor im ersten Premier-League-Spiel an Heiligabend seit 28 Jahren 1:2 (0:0) bei den Wolverhampton Wanderers und musste den Gegner aus den West Midlands nach dem 18. Spieltag nach Punkten (beide 22) im Tabellenmittelfeld aufschließen lassen.
Mario Lemina (51.) per Kopf und Matt Doherty (90.+3) erzielten die Treffer der Gastgeber. Dem in der zweiten Hälfte eingewechselten Ex-Bundesliga-Profi Nkunku (90.+6) gelang bei seinem Premier-League-Debüt lediglich der Anschlusstreffer für die Gäste. Wolverhampton-Trainer Gary O’Neil nutzte trotz der 13 Minuten langen Nachspielzeit aber nicht das komplette Wechselkontingent aus und ließ so auch Kalajdzic auf der Bank. Es war ein weiterer Beleg, dass der Österreicher derzeit keinen leichten Stand bei ihm hat.
Die Londoner hatten meist mehr von der Partie, leisteten sich aber teils krasse Abschlussfehler und individuelle Patzer. So hätte Raheem Sterling unter anderem in der 32. Minute zur Führung treffen müssen. Das Aufbäumen nach Nkunkus Tor kam zu spät. Unter der Woche hatte sich Pochettinos Team im englischen Ligapokal gegen Newcastle United im Elfmeterschießen (4:2) noch den Einzug ins Halbfinale gesichert.
VIDEO: Drei gegen Eins – Sterling vergibt Topchance
Das bisher letzte und einzige Spiel am 24. Dezember seit der Gründung der Premier League im Jahr 1992 hatte 1995 stattgefunden. Damals gewann Leeds United mit 3:1 gegen Manchester United.
Über die Feiertage geht der Fußball auf der Insel weiter: Am traditionellen „Boxing Day“, dem 26. Dezember, stehen fünf Partien auf dem Programm – darunter auch das Auswärtsspiel von Jürgen Klopps FC Liverpool beim FC Burnley. Auch an Silvester und Neujahr wird gespielt. Alle Spiele live und exklusiv auf Sky – mit dem Sky X-Traumpass keine Spiele verpassen!
(Red./SID)/Bild: Imago
