Odermatt will auf Top-Disziplin verzichten

Überraschende Aussagen: Verzichtet Odermatt auf seine beste Disziplin?

Weltcup-Gestamtsieger Marco Odermatt hat in einem Interview angedeutet, dass er in einigen Jahren auf seine beste Disziplin – den Riesentorlauf – verzichten könnte. Dort gewann der Schweizer bis auf das letzte Rennen beim Finale in Saalbach alle Weltcup-Rennen in der abgelaufen Saison.

Mehr Spannung bot hingegen die Abfahrt, wo er sich mit Cyprien Sarrazin bis zuletzt ein Duell um die Kristallkugel lieferte. „Im Riesenslalom bin ich schon beinahe für mich selber gefahren oder konnte mich nur selber schlagen. Das ist im Speed anders, wo du Fahrer gegen Fahrer hast. Dann muss ich mehr ans Limit gehen, um die entscheidenden Hundertstel rauszuholen“, sagte Odermatt der „Neuen Zürcher Zeitung“.

Zugleich ließ der 26-Jährige durchblicken, dass er sich eine Zukunft ohne den Riesentorlauf „sogar gut“ vorstellen kann. „Drei Disziplinen zu fahren ist sehr intensiv, mental wie körperlich. Das werde ich kaum noch zehn Jahre lang so machen. Vielleicht noch drei, vier Jahre, bis die kommenden Großanlässe vorbei sind“, erklärte Odermatt.

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Nach 2027 kein Riesentorlauf mehr für Odermatt?

Nach den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand/Cortina und Odermatts Heim-WM in Crans-Montana 2027 könnte für den Weltcup-Dominator also Schluss mit Riesentorlauf sein.

In der vergangenen Saison gewann Odermatt zum dritten Mal in Folge den Gesamtweltcup und hatte am Ende 1947 Punkte sowie drei kleine Kristallkugeln vorzuweisen. Sein Vorsptung auf seinen zweitplatzierten Landsmann Loic Meillard betrug fast 900 Punkte, der auf ÖSV-Ass Manuel Feller fast 1000 Zähler.

Odermatt und Gut-Behrami auch im Preisgeld-Ranking voran

Bild: GEPA