Ukraine-Krieg: FIFA verlängert Transfer-Ausnahmen
Ausländische Fußballspieler müssen weiterhin nicht gegen ihren Willen nach Russland oder in die Ukraine zurückkehren.
Der Weltverband (FIFA) verlängerte die Sonderregelung für Transfers von ausländischen Profis und Trainern von Vereinen aus Russland und der Ukraine um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2025. Das Council entschied wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine am Mittwoch in Bangkok, dass diese Akteure ihre Verträge einseitig aussetzen dürfen.
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Dabei handle es sich um eine „signifikante Zahl“ von Spielern und Trainern, hieß es in einer Mitteilung weiter. Die Maßnahmen hatte die FIFA Anfang März 2022 beschlossen und seitdem mehrfach verlängert. Der Weltverband und die Europäische Fußball-Union (UEFA) haben russische Mannschaften von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.
FIFA überlegt Lockerung für Partien im Ausland
Weiters wurde bekannt, dass die FIFA die Regelung prüft, die derzeit die Ausrichtung von Spielen der nationalen Ligen im Ausland nur mit der Zustimmung der Verbände und Konföderationen erlaubt. Das FIFA-Council verabschiedete die Bildung einer Arbeitsgruppe, „die mit Blick auf mögliche Änderungen am FIFA-Reglement für internationale Spiele weitere Daten erheben“ und Empfehlungen abgeben solle.
Es geht um die Möglichkeit, „einen überarbeiteten Rechtsrahmen“ vorzulegen. Momentan ist festgelegt, dass Partien der Ligen nur dann ins Ausland verlegt werden dürfen, wenn die übergeordnete Konföderation sowie der Mitgliedsverband zustimmen. Diskutiert worden war darüber aber unter anderem bereits in Spanien. Der spanische und italienische Supercup wurden – im Gegensatz zu Ligaspielen – bereits im Ausland gespielt. Gastgeber der Partien war zuletzt Saudi-Arabien.
(APA).
Beitragsbild: Imago.
