„Wir müssen aus dem Spiel lernen“: Die Stimmen zum Rapid-Aus gegen die Hearts
Rapid hat durch einen klassischen Selbstfaller die dritte Teilnahme in Folge an der Ligaphase der Fußball-Conference-League verpasst.
Johannes Hoff Thorup (Rapid-Trainer): „Wir haben stark begonnen, hatten das Spiel genau dort, wo wir es wollten. In der Pause haben wir darüber gesprochen über Situationen des Gegners, die wir vermeiden müssen und bekommen genau so ein Gegentor. In der zweiten Hälfte war es von Anfang an nicht gut. Erst nach dem Gegentreffer haben wir wieder begonnen zu spielen, nach der Roten Karte haben wir wieder ein bisschen einen Rhythmus und Ruhe reinbekommen. Nach 90 Minuten habe ich den Spielern gesagt, dass wir das Spiel kontrollieren und den Gegner in die eigene Hälfte zurückdrängen müssen. Das zweite Gegentor kassieren wir dann nach einem Eckball von uns. Wir müssen aus dem Spiel lernen, Dinge besser machen. Aber man muss auch sagen, dass wir gut sind, ein 2:2 gegen Hearts ändert daran nicht alles. Natürlich ist es ein fürchterlicher Abend, wir sind enttäuscht, auch morgen, aber wir haben mit acht Siegen und zwei Unentschieden eine starke Bilanz.“
Bitteres Elfer-Drama! Rapid verpasst Einzug in ECL-Ligaphase
Matthias Seidl (Rapid-Kapitän): „Wenn man unsere letzten Wochen anschaut, war es eigentlich ein super Start, durch die Niederlage bringen uns die Erfolge in der Quali bis hierher aber nicht unbedingt was, weil wir unser Ziel nicht erreicht haben. Der Fußball ist kein Wunschkonzert. Von der Leistung war es sehr in Ordnung, vielleicht nicht unser bestes Spiel, wir haben aber nach vorne gespielt, aber es ist uns nicht gelungen, die Restverteidigung gut herzustellen. So haben wir wieder zwei Gegentore zulassen müssen. Das 2:2 war im Endeffekt glücklich, wenn man dann im Elfmeterschießen so verliert, tut das weh. In einem K.o.-Spiel kann immer nur einer weiterkommen, der Gegner ist nicht so schlecht, für uns hat es leider nicht gereicht.“
Wouter Vrancken (Hearts-Trainer): „Wir haben eine unglaubliche Mentalität gezeigt, sind immer wieder zurückgekommen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.“
