Zu groß für den Sport: Junioren-Weltmeister beendet Karriere

Der frühere Kombinierer Kilian Gütl hat seine Laufbahn im Nordischen Skisport beendet. Obwohl er im Juniorenbereich zu den größten österreichischen Talenten zählte und 2023 im Mixed-Team Junioren-Weltmeister wurde, blieb der große Durchbruch im Weltcup aus.

Der Grund: Mit seiner Körpergröße von 1,92 Metern ist der 22-Jährige für die Disziplin schlicht zu groß, wie er selbst erklärt. Vor rund drei Wochen zog er daher die Konsequenzen und legte seine Karriere in der Nordischen Kombination endgültig zurück.

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, schlägt Gütl nun einen völlig neuen Weg ein: Er wechselt zum Fußball. In Vorarlberg habe er immer schon gern gekickt. Als Jugendlicher hätte er sogar ins LAZ gehen können, doch damals habe er sich für die Kombination entschieden.

Von der Schanze ins Tiroler Unterhaus

Ab sofort läuft Gütl für den FC Zirl in der Gebietsliga West auf. Der Klub rangiert derzeit auf Platz elf. Bereits am vergangenen Samstag sammelte der Neuzugang erste Minuten und stand 23 Minuten auf dem Platz.

Ganz neu ist der Fußball für ihn allerdings nicht: Im Jahr 2025 kam er bereits mehrfach bei den Juniors seines Heimatvereins Admira Dornbirn zum Einsatz.

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Beitragsbild: GEPA