Abschied fix! Trainer Senft verlässt Ried
Der Abgang von Maximilian Senft aus Ried ist fix! Der SVR-Coach wird ab der neuen Saison in Deutschland anheuern.
Wie unter anderem von Sky berichtet, wird Senft ab der kommenden Spielzeit Trainer des Karlsruher SC in der 2. Bundesliga werden. Für die beiden abschließenden Spiele gegen Rapid (das Hinspiel morgen ab 19:00 Uhr live auf Sky – streame mit Sky X) im Europacup-Playoff bleibt Senft aber noch an Bord. Zudem erhält Ried eine Ablöse für den Wechsel des Trainers.
Senft will in in Ried “ für letzte Sensation sorgen“
„Meine Entscheidung, im Sommer ein neues Kapitel aufzuschlagen, habe ich mir nicht leicht gemacht. (…) Jetzt möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Saisonfinish noch für eine letzte Sensation sorgen und mich mit einem Europacup-Startplatz verabschieden“, erklärt der scheidende SVR-Coach via Aussendung. Er hinterlasse jedoch eine Mannschaft, „die für die Zukunft gewappnet ist“.
Senft freut sich auf Europacup-Chance gegen Rapid
Ried erklärte, man erhalte für Senft, der einen Vertrag bis Juni 2027 besaß, „eine in der Höhe übliche Ablösezahlung“. Zwei Spiele lang – am Freitag im Heimspiel gegen Rapid und am Montag beim Rückspiel in Wien – sitzt Senft noch auf der Trainerbank der „Wikinger“. „Jetzt möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Saisonfinish noch für eine letzte Sensation sorgen und mich mit einem Europacup-Startplatz verabschieden“, erklärte Senft.
Rieder „Sprungbrett“ auf Abgang vorbereitet
Der mittlerweile 36-jährige Wiener trat mit der SV Ried sowohl den Abstieg (2023) als auch den Aufstieg (2025) an. Im Grunddurchgang verpassten die Oberösterreicher knapp den Einzug in die Meistergruppe. Die Rieder betonten in ihrer Aussendung, „diesen internationalen Karriereschritt des Trainers“ als Club unterstützen zu wollen. „Das genau zeichnet ja Ried seit Jahrzehnten aus. Wir sind sowohl für Trainer als auch für Spieler ein interessantes Sprungbrett für die weitere Entwicklung“, meinte Präsident Thomas Gahleitner.
Senft war bereits im Winter mit einem ligainternen Wechsel zu Sturm Graz in Verbindung gebracht worden. Ein Abgang des Langzeittrainers trifft die Vereinsverantwortlichen nicht unvorbereitet. Die Konstanz in der sportlichen Entwicklung soll sichergestellt werden. „Dafür wird unser Sportvorstand Wolfgang Fiala sorgen, der ja mit der Kaderplanung die dafür wichtigen Weichenstellungen trifft“, meinte Gahleitner.
Gleichzeitig erklärt der Verein auf den Trainerwechsel vorbereitet zu sein: „Wir haben diesbezüglich unsere Hausaufgaben gemacht und mehrere Kandidaten auf unserer Watchlist“, erklärt Gahleitner.
Karslruhe erwartet „aktiven und intensiven Fußball“
Karlsruhe freut sich indes auf die Zusage des künftigen Cheftrainers: „Max steht für aktiven und intensiven Fußball mit einer klaren Idee. Er gibt Mannschaften Struktur, entwickelt Spieler weiter und hat einen großen Fokus auf sein Trainerteam mit klaren Rollenprofilen“, sagte Karlsruhes Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann: „Bevor Max bei uns loslegt, wünschen wir ihm und seinem Team für das Playoff-Finale den maximalen Erfolg. Danach freuen wir uns sehr auf seinen Start beim KSC.“ Senfts Karlsruhe-Vorgänger Christian Eichner, der als Spieler und Trainer insgesamt 23 Jahre beim KSC tätig war, hört zum 30. Juni auf.
(Red./SV Ried/APA/SID).
Beitragsbild: GEPA.
