Altach erneut mit Remis: Nullnummer gegen WSG Tirol
Nächste Nullnummer in der Qualifikationsgruppe! Im dritten Saisonduell zwischen Altach und der WSG Tirol setzt es nach einem 1:0 für Altach, einem 5:1 für die Wattener nun ein 0:0-Remis. In der Partie konnten sich vor allem die jeweiligen Torhüter auszeichnen, die einige Großchancen entschärfen konnten.
In der Tabelle halten die Altacher und die Wattener bei je zwölf Zählern, Schlusslicht Lustenau hat vor dem Spiel bei der Wiener Austria nun sechs Punkte Rückstand. Nach sieben Partien in der unteren Tabellenhälfte stehen nun sechs Remis zu Buche. Einzig die WSG holte in der Vorwoche in Lustenau einen für die Wattener enorm wichtigen Sieg.
Die Altacher legen beinahe einen Traumstart hin. Routinier Nuhiu schießt in der vierten Minute den Ball via Latte aus kurzer Distanz ins Tor, jedoch stand der Stürmer weit im Abseits und der Treffer wird zurecht nicht gegeben. Nach 17 Minuten kommen die Gäste aus Tirol zu ihrer besten Chance in der Anfangsphase. Taferner bringt den Ball ideal auf Nik Prelec, der am Ende an der Altacher Hintermannschaft und Torhüter Dejan Stojanovic scheitert. Besonders bitter für die Vorarlberger: Stojanovic verletzt sich bei der Klärungstat an der Hand, Tobias Schützenauer ersetzt ihn (23.).
WSG mit Konterchancen – Altach scheitert an Stejskal
Im Laufe der ersten Hälfte kommt das Team von Joachim Standfest immer wieder zu guten Möglichkeiten, doch Nuhiu, Fadinger und Demaku gelingt kein Treffer. Die Tiroler probieren häufig mit Chipbällen die Altacher Abwehrkette zu überlisten und Nik Prelec auf die Reise zu schicken, doch auch der Slowene kommt zu keinem Torerfolg in den ersten 45 Minuten.
Nach der Pause startet Altach furios in die zweite Hälfte. Nach einer Hereingabe von Reiner scheitert zunächst Koller per Kopf an WSG-Torhüter Stejskal, anschießend probiert es Nuhiu akrobatisch, trifft aber nur den Gegenspieler mit dem Fuß und holt sich seine fünfte Gelbe Karte in der aktuellen Saison. In der 60. Minute hat Koller erneut die Führung am Kopf, scheitert jedoch erneut am Wattener Schlussmann.
In der Schlussphase kommt es dann zu einer strittigen Szene. Ein Zweikampf von Nik Prelec gegen Constantin Reiner wird zunächst nicht geahndet, der Slowene spielt den Ball auf Sandi Ogrinec, der zum vermeintlichen 1:0 für die WSG trifft. Doch Schiedsrichter Sebastian Gishamer entscheidet nach dem Tor auf Stürmerfoul zu ungunsten der Wattener.
(Red.)/Bild: GEPA
