MUNICH, GERMANY - MAY 12:  The winners trophy for the German Championship title is displayed prior to  the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and VfB Stuttgart at Allianz Arena on May 12, 2018 in Munich, Germany.  (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

DFL erneut mit Rekordumsatz

via Sky Sport Austria

Der deutsche Profifußball hat in der Saison 2017/18 zum 14. Mal in Folge einen Umsatzrekord erzielt. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf den Wirtschaftsreport 2019 der Deutschen Fußball Liga (DFL) berichtet, stieg der Umsatz aller 36 Profi-Klubs in Bundesliga und 2. Liga in der vergangenen Spielzeit auf 4,42 Milliarden Euro. Die vorherige Bestmarke aus der Saison 2016/17 hatte bei 4,01 Milliarden Euro gelegen.

Trotz des Wachstums, das zu 65 Prozent auf den Medienvertrag zurückzuführen ist, sank der Gesamtgewinn in der zurückliegenden Saison auf 102 Millionen Euro. Bereits im vorangegangenen Spieljahr war das Plus auf 150 Millionen Euro geschrumpft, nachdem der Gewinn in der Saison 2015/16 noch die Rekordhöhe von 206 Millionen Euro betragen hatte.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bezeichnete die Bundesliga im Interview mit dem Handelsblatt als “im Großen und Ganzen sehr gesund”. Der Profifußball sei über ein Jahrzehnt hinweg sechsmal stärker gewachsen als die deutsche Wirtschaft. Einmal mehr brachte Seifert sein Unverständnis über die Lohnpolitik von Vereinen zum Ausdruck: Manche Spielergehälter seien “tatsächlich schwer nachvollziehbar”.

Seifert erwartet keinen großen Anstieg der Erlöse

Seifert kündigte für die DFL an, im Frühjahr 2020 die künftigen Medienrechte neu zu vergeben: “Wir arbeiten bereits seit einem Jahr daran.” Wie der 49-Jährige weiter ausführte, hat die DFL neue Ideen entwickelt und befindet sich dazu mit dem Bundeskartellamt im Austausch.

Einen Anstieg der Erlöse von 80 Prozent wie bei der jüngsten Vergabe der Medienrechte im Sommer 2016 erwartet Seifert offenbar nicht unbedingt: “Es geht ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung.” Der abgekühlte TV-Markt in England und Italien “sollte uns vorsichtig machen”, meinte der DFL-Boss.

(SID)

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