Comeback des Ländle-Derbys: Schlusslicht Altach in Lustenau gefordert

Comeback des Ländle-Derbys: Schlusslicht Altach in Lustenau gefordert

Am Samstag kommt es im Ländle zwischen Aufsteiger Austria Lustenau und Tabellenschlusslicht SCR Altach (ab 16:30 Uhr live & exklusiv auf Sky – streame mit Sky X) zu einem brisanten Vorarlberg-Derby.

Zum ersten Mal seit 18. Mai 2024 stehen einander wieder zwei Bundesligisten aus Vorarlberg gegenüber. Wie beim damaligen 2:2 im Schnabelholz handelt es sich um Lustenau und Altach. Die gastgebenden Lustenauer blieben in den jüngsten fünf direkten Duellen sieglos. Mit je drei Siegen bei zwei Remis ist die Bilanz insgesamt völlig ausgeglichen.

„Im Derby gibt es für mich keinen Favoriten, da kann alles passieren“, sagte Lustenau-Trainer Markus Mader. Auch sein Gegenüber sah das ähnlich. „Ich glaube auch, dass es keinem Team was bringen würde, wenn es in der Favoritenrolle wäre. In welcher Rolle man ist, ist völlig egal“, betonte Ognjen Zaric bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Teams und hoffte wie Mader auf ein „Fußballfest“.

 

Altach kommt als Tabellenletzter

Die Altacher sind nach sechs Partien mit nur drei Punkten Letzter, könnten mit einem Sieg die „Rote Laterne“ fix abgeben und das eventuell an die Lustenauer, die als Neunter zwei Zähler mehr haben. Beide Teams verloren zuletzt 1:2. „Faktum ist, dass wir zu wenig Punkte haben, deshalb wollen wir so schnell wie möglich anschreiben und alles in eine positive Richtung drehen“, sagte Zaric.

Überbewerten wolle er den Ausgang aber nicht. „Es ist klar, dass die Meisterschaft in beide Richtungen am Samstag nicht entschieden wird.“

Altach unter Druck: Ländle-Derby als Wegweiser?

Auch Mader sah es als zu früh, um aus der Tabelle etwas abzulesen. „Die Tabelle ändert sich wöchentlich, wir werden nicht den Fehler machen und Altach so bewerten, wie ihr Tabellenplatz ist.“

Der Vorarlberger rechnete vor ausverkauftem Haus mit einer „angeschlagenen und daher sehr gefährlichen“ Altacher Mannschaft, sein Flügelspieler Dominik Weixelbraun mit einem „aufgezuckerten Gegner“. Altachs Trainer wiederum strich beim Gegner die „gute Organisation“ und den Heimvorteil als Plus hervor.

Laut Routinier Lukas Jäger komme das Prestigeduell zu einem guten Zeitpunkt. „Wir können sehr viel gutmachen, auch tabellarisch, und das Selbstvertrauen ein Stück weit zurückgewinnen“, meinte der 32-Jährige. Sein Clubkollege Patrick Greil steht vor seinem 100. Ligaspiel. Mit Abwehr-Routinier Benedikt Zech kehrt eine laut Zaric „wichtige Kraft“ zurück. Bei den Lustenauern fehlt weiter Pius Grabher, der Einsatz des am Knöchel angeschlagenen Emmanuel Chukwu ist fraglich.

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