GAK empfängt Austria: Tabellennachbarn wollen Aufwärtstrend fortsetzen

Nach einem Saisonstart voller Höhen und Tiefen will sich die Wiener Austria mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause verabschieden.

Die „Veilchen“ sind am Samstag (19:30 Uhr) in der 7. Runde der ADMIRAL Bundesliga beim GAK in Graz zu Gast und könnten mit einem Sieg in höhere Tabellenregionen vordringen. Kurz zuvor kommt es im Ländle zwischen Aufsteiger Austria Lustenau und Tabellenschlusslicht SCR Altach (17:00 Uhr, beide live und exklusiv bei Sky Sky Sport Austria – streame mit Sky X!) zu einem brisanten Vorarlberg-Derby.

Helm: „Wollen Schwung mitnehmen“

Auf die Traditionsvereine GAK und Austria Wien wartet ein richtungsweisendes Duell. Beiden Teams gelang nach einem äußerst durchwachsenen Saisonstart am vergangenen Wochenende ein Befreiungsschlag. Die Steirer setzten sich in Altach mit 2:1 durch, die Violetten drehten die Partie beim 2:1 gegen die Lustenauer in der letzten Minute und liegen damit einen Punkt hinter dem GAK auf Rang acht. „Jetzt wollen wir den Schwung aus dem späten Sieg mitnehmen“, kündigte Austria-Trainer Stephan Helm an.

Positiv sah Helm auch den Einfluss der beiden eingewechselten Stürmer Julian Hettwer und Kelvin Boateng, die mit ihren Toren den erst zweiten Saisonsieg in der Liga fixiert hatten. „Das zeigt auch eine gesunde Mentalität in der Mannschaft und gibt uns zusätzliche Optionen für das nächste Spiel, wenn sich einige Spieler mit ihrer Leistung aufdrängen“, sagte Helm, der auf Außenverteidiger Daniel Nnodim (Knieprellung) verzichten muss.

Scheiblehner: „Wollen Niveau halten“

Auch der GAK will den jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen. „Das Wichtigste war nicht nach dem Sieg, sondern was vorher passiert ist. Die Mannschaft hat Gas gegeben, es wurde alles dem Team untergeordnet. So ein Sieg zeigt, dass wir am richtigen Weg sind, das gibt der Mannschaft ein gutes Gefühl“, sagte Neo-Trainer Gerald Scheiblehner, unter dessen Leitung der GAK bisher vier Punkte aus zwei Spielen holte. Der Dreier gegen Altach soll keine Eintagsfliege gewesen sein. „Wir wollen dieses Niveau halten. Es soll unser Weg sein. Wir müssen schauen, dass wir auch am Samstag wieder eine Topenergie auf den Platz bringen.“

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